Straßenverkehr Wo das Autofahren am gefährlichsten ist

  • Die Zahl der Verkehrstoten in der EU ist erstmals seit dem Jahr 2001 wieder gestiegen. Besonders gefährlich ist das Autofahren demnach in Osteuropa.
  • Deutschland liegt unter dem EU-Durchschnitt. Doch auch hierzulande gab es einen leichten Anstieg.

Die Zahl der Verkehrstoten in Europa ist erstmals seit 2001 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr sind EU-weit 26 000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das berichtet das Nachrichtenportal Welt.de unter Berufung auf den neuen Jahresbericht der EU-Kommission zur Sicherheit im Straßenverkehr. Dieser soll am Mittwoch offiziell vorgestellt werden.

Der Anstieg ist zwar minimal - insgesamt gab es 300 Tote mehr als 2014 - doch die Zahl war seit Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Noch im Jahr 2001 gab es 54 000 Verkehrstote - mehr als doppelt soviele wie heute. Einen minimalen Anstieg bei den Verkehrstoten gab es auch in Deutschland (von 42 auf 43 Verkehrstote je eine Millionen Einwohner). Damit liegt Deutschland jedoch deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (51,5).

76 Prozent der Opfer sind Männer

Besonders gefährlich ist das Autofahren dagegen in Osteuropa. Die Rangliste führen beinahe ausnahmlos Staaten aus dieser Region Europas an. Die meisten Todesfälle im Straßenverkehr gibt es demnach in Bulgarien und Rumänien (95). Die wenigsten gab es in Malta (26), Schweden (27), den Niederlanden (28) und Großbritannien (29).

Dem Bericht zufolge sind 76 Prozent der Opfer Männer. Neben 26 000 Todesfällen habe es 2015 insgesamt 135 000 Schwerverletzte auf Europas Straßen gegeben - die meisten von ihnen seien Fußgänger, Fahrradfahrer oder ältere Menschen.

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