Ein wildgewordener Bulle hat die Zuschauertribüne einer Stierkampfarena in Nordspanien gestürmt. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, einem Mann rammte das Tier sein Horn in den Rücken.
In Spanien hat ein Bulle während eines Stierkampfs die Absperrungen zu den Zuschauerrängen in einer Arena durchbrochen und mehr als 30 Besucher verletzt. Fernsehbilder zeigen dramatische Szenen von panisch kreischenden Menschen, darunter auch Kinder, die verzweifelt versuchen, sich vor dem heranstürmenden Bullen in Sicherheit zu bringen.
Verletzte bei Stierkampf Spanien: Stier springt über Absperrung
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Die Verletzten erlitten einem Bericht der Zeitung Diario de Navarra zufolge Platzwunden, Knochenbrücke oder mussten wegen Schockzuständen behandelt werden. Einem Mann stieß das Tier sein Horn in den Rücken.
Der Bulle hatte in der Arena der Stadt Tafalla, in der Nähe von Pamplona, gleich mehrere Absperrungen überwunden und war regelrecht in die Zuschauerränge geklettert. Nach etwa 15 Minuten konnte das Tier überwältigt werden.
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(sueddeutsche.de/AFP/dpa/kat/liv)
Kapitalabzug aus Südeuropa
kann ich nur sagen.
Menschen, die mit ihren Kindern sich so ein grausames Schauspiel ansehen, denen geschieht so etwas recht.
Dem Stier gebührt meine Hochachtung.
Der Stier "Quesero" war nicht "wild geworden", wie manche Medien vermuten, als sie seinen Sprung in die Zuschauerränge in Tafalle bei Pamplona kommentierten. Er hatte Todesangst in einer für ihn aussichtslosen Lage: Er war in Panik! Im Gegensatz zu den meisten anderen Stieren, die sich verzweifelt wehren, was dann als "Kampf" interpretiert wird, war er auf der Flucht. Deshalb war geplant, ihn aus der Arena zu bringen.
Es ist unglaublich, dass selbst Kinder zu einem Spektakel wie es Stierkämpfe sind, als Zuschauer zugelassen sind, dessen Reiz in der Regel darin besteht, dass ein prächtiges Rind allmählich qualvoll umgebracht wird. Eine Lehrstunde für Mitgefühl und Gerechtigkeit ist das wahrhaftig nicht! Möge dieser "Aussteiger" unter den Stieren ein Signal für den endgültigen Ausstieg aus dem Stierkampf sein, den Tierschützer und sehr viele Spanier schon lange fordern!
Es ist nur die Folterung von Tieren zur Belustigung der Menschen. Es sollte beendet werden, wie so viele andere sogennante "Sport".
Fast 1.500 Stierkämpfe finden jährlich statt. 31.000 Tiere werden alleine in Spanien auf die Quälerei in den Arenen vorbereitet. Und dabei verdienen die Züchter kräftig - der EU sei dank. Denn die greift den Züchtern mit sogenannten Sonderprämien für männliche Rinder unter die Arme. Gelder, die eigentlich als Ausgleichszahlungen für den gesunkenen Marktpreis von Rindern gedacht waren. Auch Kampfstierzüchter können diese Bestandsprämien beantragen. Nach Berechnungen einer dänischen Zeitung unterstützt die EU die spanischen Stierkämpfe mit 8,2 Millionen Euro. Stierkampf ist grausamer Tiermord. Wer dafür Geld ausgibt, wird mitschuldig !
wenn ich das schon höre! Quäl-Stier oder Volksbelustigungs-Stier wäre doch um Einiges ehrlicher. Die Zuschauer sollten doch dankbar sein über diese Einlage, wann bekommt man schon mal so hautnah die Action geboten, die man doch auch haben wollte für teures Geld. Danach durfte man sogar noch zuschauen, wie diese Bestie todesmutig von den Leuten am Gabelstapler abgemurkst wurde. Aber der Tod des Stieres war wohl doch nicht allen Nachrichtenportalen eine Zeile wert...
So ein kraftvolles, stolzes Tier. Ruhe in Frieden!
Paging