Ein schweres Erdbeben hat Portugal und Teile Spaniens erschüttert. Auch im Norden Afrikas bebte die Erde. Der Erdstoß erreichte eine Stärke von 6,2 auf der Richterskala. Berichte über Schäden liegen bisher nicht vor.

Nach Messungen des spanischen Geographischen Instituts erreichte der Erdstoß, der Teile Portugals und Spaniens erzittern ließ, eine Stärke von 6,2 auf der Richterskala.

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Der Erdbebenherd lag nach Angaben des Instituts rund 100 Kilometer südwestlich der portugiesischen Südküste in einer Tiefe von 58 Kilometern im Atlantik.

Die Erdstöße waren unter anderem in den südwestspanischen Städten Sevilla, Huelva und Cordoba zu spüren. Auch an der marokkanischen Küste bebte die Erde. So war das Beben sekundenlang in den Küstenstädten Tanger, Rabat und Casablanca zu spüren.

Nach Berichten spanischer Medien gingen bei den Rettungsdiensten in der Provinz Andalusien zahlreiche Anrufe von besorgten Bewohnern ein. "Die meisten aber meldeten sich, um sich über Einzelheiten zu erkundigen und nicht, um Schäden zu melden", hieß es in der Internetausgabe der Zeitung El Pais.

Berichte über Schäden oder Verletzte liegen bislang aus keinem der drei Länder vor.

Das Erdbeben ist in Europa bereits das zweite binnen kurzer Zeit. Vor wenigen Tagen hatten Erdstöße in der italienischen Region Umbrien viele Häuser beschädigt und zwei Menschen leicht verletzt.

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(sueddeutsche.de/AFP/dpa/kred/ehr)