Das US-Raumfahrtprogramm und die Internationale Raumstation sind nach Ansicht des Nasa-Chefs Michael Griffin Fehler gewesen.
Die Apollo-Mission zum Mond zu Gunsten der beiden Projekte zu beenden, sei falsch gewesen, sagte Griffin der Zeitung USA Today (Mittwoch-Ausgabe). "Wir werden jetzt versuchen, diesen Weg mit so wenig Schaden wie möglich zu ändern."
Hier macht Astronaut Stephen Robinson einen teuren Spaziergang im All. (© Foto: AP)
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Griffin hatte vergangene Woche die Rückkehr von Astronauten zum Mond für das Jahr 2018 angekündigt. Griffin hatte sich schon mehrfach kritisch über das Raumfahrtprogramm der Nasa geäußert. Die Raumstation ISS sei zu teuer und zu riskant. Seit seiner Ernennung im April hatte er sich allerdings zurückgehalten.
Mehr als 100 Milliarden Dollar für die ISS
Seit Beginn der Shuttleflüge 1982 sind 14 Astronauten ums Leben gekommen, bei den Explosionen der Raumfähren "Challenger" 1986 und "Columbia" im Februar 2003.
Die NASA habe in das Shuttle-Programm seit Beginn des Projekts 1971 rund 150 Milliarden US-Dollar investiert, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Raumfahrtexperten.
Die ISS werde bis zu ihrer Fertigstellung - frühestens im Jahr 2010 - wahrscheinlich mehr als 100 Milliarden kosten.
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(dpa)
Studie von UN-Kinderhilfswerk