Sicherheit Brüssel muss Nikolaus-Besuch verschieben

Der Nikolaus lässt auf sich warten. Wer schon da ist: Patroullierende Soldaten und eine eine Weihnachtsmann-Puppe.

(Foto: REUTERS)

Wegen der strengen Sicherheitsvorkehrungen in der belgischen Hauptstadt kommt Sankt Nikolaus in diesem Jahr nicht pünktlich. Die Brüsseler Kinder dürfen sich trotzdem freuen.

Der heilige Nikolaus kommt in diesem Jahr mit ein paar Tagen Verspätung nach Brüssel. Wegen der strengen Sicherheitsvorschriften wurde die Ankunft des Mannes mit dem roten Mantel und dem weißen Bart auf Freitag verschoben, berichten britische Medien unter Berufung auf die Tourismuszentrale Visit Brussels. Ursprünglich hätte Sankt Nikolaus an diesem Montag mit mit einem Dampfer am Quai des Péniches eintreffen sollen.

Nun also Freitag. Der Nikolaus werde "stilgerecht von einer Menge ungeduldiger Kinder" in Empfang genommen, kündigte Rudi Vervoort an, der Ministerpräsident der Brüsseler Hauptstadtregion. Dann werde er Süßigkeiten und heiße Schokolade auf einem Weihnachtsmarkt verteilen, während die Kinder ein Fest mit Musik und Animationen feiern dürfen.

Es wäre ein Stückchen Normalität, das nach Belgien zurückkehrt. Alle Brüsseler Schulen seien ursprünglich eingeladen gewesen, an der traditionellen Veranstaltung teilzunehmen, schreibt die BBC. Dann geschahen die Terroranschläge in Paris und wenige Tage später die Anti-Terror-Einsätze in der belgischen Hauptstadt. Das Leben in Brüssel kam vorübergehend zum Erliegen. Inzwischen ist die Terror-Warnstufe von der höchsten Stufe vier auf drei gesenkt worden.

Bald soll der Nikolaus den Kindern in Brüssel ihre Geschenke bringen. Streng genommen hat er dafür auch noch ein bisschen Zeit: Sein Gedenktag ist der 6. Dezember.