Eine Frau versteigert sich mehrmals im Internet - und wird schwanger. Der Betreiber der Auktionsseite muss die Namen der Partner offenlegen, damit die Frau den Vater finden kann.
Eine Frau, die nach einer anonymen Sex-Auktion schwanger geworden ist, hat ein Recht darauf, den Namen des Vaters ihres Kindes zu erfahren.
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Das Stuttgarter Landgericht verurteilte den Veranstalter der Sex-Auktion, den Betreiber einer Internetseite, in einem am Dienstag bekanntgewordenen Urteil dazu, die Namen der sechs infrage kommenden Männer preiszugeben (Az.: 8 O 357/07).
Geklagt hatte eine Frau, die sich bei einer Sex-Auktion im Internet gleich mehrmals ersteigern ließ. Laut Gericht hatte sie im April und Mai 2007 nach solchen Auktionen Sex mit sechs verschiedenen Männern. Von ihnen kannte sie nur die im Internet üblichen Nicknamen. Von einem der Männer wurde sie schwanger.
Eigentlich hatte sich der Betreiber der Web-Seite in den Geschäftsbedingungen zu jeglicher Geheimhaltung verpflichtet.
Das Interesse des noch ungeborenen Kindes an der Feststellung der Vaterschaft stehe höher als das Interesse der Männer an der Geheimhaltung ihrer Daten, urteilte die 8. Zivilkammer.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(dpa/woja/maru)
Kanzlerin Merkel und die Macht
Glaube Marktführer ist jedoch Romeomust.com
auch da ist es nicht langweilig wie man in der Presse lesen kann...
In der kleinen Gemeinde Rinteln staunten die Angestellten und Inhaber am Montag den 14.01.08 als Sie unverhofft in den Büroräumen Ihres Onlineauktionshauses für erotisches, Romeomust.com Erotikmarktplatz ... Besuch von der Kriminalpolizei erhielten.
Wegen Verbreitung tierpornographischer Schriften gab es wohl zuvor aus dem Raum Schleswig-Holstein eine anonyme Anzeige im November 2007 gegen das Onlineauktionshaus und deren Betreiber. Es soll durch einen Benutzer per Videolink über die Plattform Romeomust.com Erotikmarktplatz ... auf eine ausländische Seite verkauft worden sein.
"Die Aussage ist doch hon, hier geht es nur um Geld"
Sicher. Aber warum soll jemand, der ohne Kondom rumhurt, keine Alimente zahlen müssen?
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Wie sagt schon unser lieber Thomas Gottschalk: "Du darfst ja alles fragen, du sollst nur nicht alles wissen." Was ist jetzt schädlicher für das Kind: Nicht zu wissen wer der Vater ist, oder zu wissen, dass die Mutter sich im Internet hat ersteigern lassen, um mit wildfremden Männern, deren Namen nie interessiert hatten, ungeschützen Sex zu haben.
Mag ja sein, dass es der Mutter möglicherweise nur um Geld geht - das Kind jedenfalls wird vermutlich schon irgendwann einmal wissen wollen, von wem es abstammt.
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