Vor wenigen Tagen hatte Polanskis Anwalt eine hohe Kaution angeboten, um seinen Mandanten aus der schweizerischen Auslieferungshaft frei zu bekommen. Jetzt erhöht er das Angebot und will das Geld bar auf den Tisch legen.
Es geht offenbar um richtig viel Geld. Der in der Schweiz inhaftierte 76-jährige Filmregisseur Roman Polanski könnte bald um eine beträchtliche Summe ärmer, dafür aber auf freiem Fuß sein: Sein Anwalt Herve Temime hat einen neuen Antrag auf Entlassung seines Mandaten aus der Haft eingereicht. Dieses Mal werde eine "sehr, sehr bedeutende Summe in bar" als Kaution angeboten, kündigte Temime an.
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Seit Ende September sitzt Regisseur Roman Polanski in Zürich in Auslieferungshaft, weil er im Jahr 1977 eine 13-Jährige missbraucht hat. (© Foto: dpa)
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Es gebe "adäquate Garantien", dass Polanski nach einer Entlassung nicht fliehen werde, erklärte Temime in Paris. Der Oscar-Preisträger sitzt seit dem 26. September in der Schweiz in Auslieferungshaft. Er wartet auf eine Entscheidung der Schweizer Gerichte über einen entsprechenden Antrag der USA. Das Schweizer Justizministerium hatte sich noch am Freitag gegen eine Haftentlassung Polanskis auf Kaution ausgesprochen. Begründet wurde dies mit der hohen Fluchtgefahr.
Polanski habe eine zwar hohe, aber nicht liquide Kaution angeboten, die im Falle einer Flucht nicht umgehend eingezogen werden könne, wie die Behörde am Freitag erklärte. Nur wenige Tage später will Polanskis Anwalt nun offenbar das Angebot erhöhen und das Geld bar auf den Tisch legen.
Polanski wird in den USA vorgeworfen, im Jahre 1977 ein 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Noch vor der Urteilsverkündung war er nach Europa geflohen. Am 22. Oktober übermittelten die USA ein formelles Auslieferungsgesuch an die Schweiz.
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(sueddeutsche.de/AP/abis/fvk)
Bundespräsident Gauck in Jerusalem
Werbeclicks sich damit erhöhen ...
Zu dem Herrn P: er erhöht gar nichts. Er bot, was ohnehin nicht möglich ist, von Anfang an die Immobilie - ich glaube eine Etagenwohnung, die eher unverkäuflich wäre - als Kaution an, was gesetzlich nicht vorgesehen istt, da Kautionen grundsätzlich, wenn überhaupt, in Bar zu leisten sind.
Diaula: Sie verkommen langsam zur Satire, und zwar zur schlechten: EWS als "Polanski-Jägerin" zu beschreiben, ist schicht zum Schieflachen. Warum ich Sie zur schlechten Satrie erkläre? Nun muss ich, "dank" Ihnen noch unsere arme farblose und immer "nachdenkliche" liebe EWS verteidigen - also Diaula, eieiei
Sie können ja Herrn Polanski in seiner Interims-Wohnung in der Schweiz besuchen und ihm was vorsingen, damit ihm die Wartezeit nicht so lang wird ........ oder sie gehen besser noch Spendensammeln, damit´sreicht!
... denn unsere verehrte Donata1 orakelte schon kürzlich dumpf, Polanski stehe "kurz vor der privaten Insolvenz".
Hätte er nichts zu befürchten müßte er ja nicht solche Angst haben.... Um so mehr solche Aktionen er startet um so unglaubwürdiger wird er. Ab in den Knast Herr Polanski ziehen sie nicht über Los und nehmen sie keine 3000 Taler.
Die Zeit der Könige ist vorbei! (nur Bänker drücken sich noch vor gerechten Strafen)
... das ist kein freispruch und wenn er sich erneut aus dem staub macht, wissen vielleicht auch die letzten "free polanski" befürworter, was sie von eben jenem zu halten haben.
Paging