Victoria von Schweden ist zum ersten Mal Mutter geworden: In der Nacht kam ihre Tochter zur Welt. (© dapd/Süddeutsche.de)
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Es ist ein glücklicher Donnerstagmorgen, nicht nur für die Eltern, sondern für das ganze Land: Mit der Geburt des ersten Kindes von Kronprinzessin Victoria ist schließlich nicht zuletzt auch der Fortbestand der schwedischen Monarchie gesichert. In der Nacht hat Victoria ein Mädchen zur Welt gebracht. Das gab ihr Ehemann Daniel Westling bekannt. Eine "sehr süße, kleine Prinzessin wurde geboren", sagte der sichtlich bewegte Vater während einer Pressekonferenz im Karolinska-Krankenhaus in Solna, einem Vorort von Stockholm. Er sei überwältigt von dem Ereignis.
Mitten in der Nacht war Victoria zur Entbindung in die Klinik gebracht worden. Daniel begleitete sie. Die kleine Prinzessin kam um 4:26 Uhr zur Welt. Er sei während der Geburt "ziemlich nervös" gewesen, sagte der Vater. Er habe die Nabelschnur seiner Tochter durchtrennt. Wie die kleine Prinzessin heißt, blieb zunächst ein Geheimnis. Daniel kündigte aber an, der Name werde innerhalb der nächsten Tage bekanntgegeben.
Das Mädchen sei 51 Zentimeter groß und wiege 3280 Gramm, sagte Prinz Daniel. "Als ich das Zimmer verließ, schlief die kleine Prinzessin auf der Brust ihrer Mutter", sagte der Ehemann der Kronprinzessin. Beide hätten einen zufriedenen Eindruck gemacht. Mutter und Kind seien wohlauf.
Für Victoria und Daniel ist es das erste gemeinsame Kind. Das Paar hatte im Juni 2010 geheiratet. Im August vergangenen Jahres wurde die Schwangerschaft der 34-jährigen Prinzessin bekanntgegeben. Das Volk reagierte euphorisch, einige hundert Schweden versammelten sich spontan vor dem königlichen Palast. Victoria ist in der schwedischen Bevölkerung äußerst beliebt. Nach Umfragen vom vergangenen Jahr wünscht sich die Mehrheit der Schweden, dass der zuletzt in Skandale verwickelte König Carl XVI. Gustaf zu ihren Gunsten auf den Thron verzichtet.
Für Carl Gustaf und seine Frau Silvia ist Victorias Tochter das erste Enkelkind. Das Mädchen rückt direkt nach ihrer Mutter an die zweite Stelle in der schwedischen Thronfolge. Drei Jahre nach Victorias Geburt hatte Schweden die Verfassung geändert, damit auch Frauen den schwedischen Thron besteigen können.
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(Süddeutsche.de/dapd/AFP/sebi/leja/bero)
Bundespräsident Gauck in Israel
sind die bisher geschriebenen Kommentare.
Neid, Missgunst....aus den ganzen Kommentaren spricht:
Man ist frustriert...na ja, kann man ja auch verstehen ...hier im
Hartz 4 Land....
Die Schweden haben da eine ganz andere Einstellung zum Leben...
was sich schon in Ihrem Recht " Allemanätten" zeigt.
Oder darf man hier zB sich einfach an einen See mit seinem Zelt / Wohnmobil stellen?
Nee..hier heißt es..ist Meins...da darfst du noch nicht mal draufschauen.
In Schweden läßt man die anderen halt machen so wie sie möchten. Freiheit.
Und man kann sich auch für andere freuen.
All das hat man hier in Germanen (ie) vergessen/ verlohren.
Was für ein armseliges Leben ist das doch hier.
Noch nicht mal freuen kann man sich.
Was für ein trostloses Leben haben diese Schreiber.
"Sie wurden als Blaublüter geboren und halten sich seit mehreren jahrtausenden für Führer dieser Erde."
Nehmt ihr in der Schule gerade die französische Revolution durch ?
Spannend, gell ?
Es ist übrigens niemand blaublütig geboren,
ALLE Königshäuser der Erde stammen ursprünglich von "Bürgerlichen" ab ... bzw. von normalen, unadeligen Menschen.
dww
Das schwedische "Königshaus" geht auf den bürgerlichen Franzosen Jean-Baptiste Bernadotte und seine Ehefrau Desiree zurück, der Anfang des 19. Jahrhunderts vom schwedischen König adoptiert wurde, da kein leiblicher Nachfolger vorhanden war.
Aber ob man die Königsfamilien nun beneidet oder verabscheut:
Ich weiss nicht, ob man einen Job machen möchte, der rund um die Uhr geht, bei dem man nicht ohne Einwilligung des Parlaments bzw. des Vaters/Mutter heiraten darf, bei dem es keine Rente/Ruhestand gibt, die freie Berufswahl und so manches andere Grundrecht nicht angewendet werden und man auf Schritt und Tritt von Fotografen verfolgt wird. Klar, es ist schon ein Leben im Luxus, aber ob das so erstrebenswert ist?
Außerdem leben diese Menschen in Palästen zwischen Kunstschätzen und Gemälden, die es ohne sie gar nicht geben würde. Und die ja formal in den meisten Fällen im Staatsbesitz sind.
Und ein bißchen von Prinzen und Prinzessinen träumen, mag in einer Zeit der "Wulffs" und "Schröders" wohl erlaubt sein.
Und wenn man die englischen Royals anschaut, sind die schon ein nicht unerheblicher Faktor im Tourismus.
...........kamen weltweit auch noch andere Kinder (9200) auf die Welt ohne königliches Tamtam...............
Monarchien sind Faschisten der alten Schule. Sie wurden als Blaublüter geboren und halten sich seit mehreren jahrtausenden für Führer dieser Erde. Sie haben den Menschen Tod und verderben gebracht. Und wenn wir jemanden König von Schweden nennen, gestehen wir jemandem zu ein Amt vom Gebutsrecht her zu besitzen. Das widerspricht den Grundsätzen der Gerechtigkeit.
Meine Meinung ist, wenn ein Tischler einen Adligen trifft, hat sich der Adlige zu verbeugen, denn der Tischler hat in seinem Leben mehr geleistet.
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