Immobilien, Bankkonten und Luxusautos: Italienische Ermittler haben bei der neapolitanischen Camorra Güter im Wert von 600 Millionen Euro sichergestellt.
Güter im Wert von etwa 600 Millionen Euro haben italienische Ermittler bei zwei Mafiaclans der neapolitanischen Camorra beschlagnahmt. Darunter seien allein 300 Wohnungen der Mafia in Rom, berichteten lokale Medien.
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Anfang Mai erst fasste die italienische Polizei Marco Caterino, die Nummer zwei des neapolitanischen Casalesi-Clans - hier bei einer Pressekonferenz in Casal di Principe. Nun gelang den Ermittlern erneut ein Schlag gegen die Camorra. (© AFP)
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Den Mafiaclans sei ein Großteil ihrer kriminellen Geschäftsgrundlage entzogen worden, hieß es. Sondereinheiten nahmen zudem sieben Mafiosi der Clans Mallardo und Casalesi fest, darunter den Boss Feliciano Mallardo. Beide Clans hätten ihre dunklen Geschäfte vor allem in der Hauptstadt betrieben. Vier Anti-Mafia-Staatsanwälte von Neapel koordinierten den jüngsten Schlag gegen die organisierte Kriminalität.
Vor allem die illegalen Geschäfte der Milliarden umsetzenden kalabrischen 'Ndrangheta im Norden Italiens machten wiederholt Schlagzeilen. Früheren Berichten zufolge hat sich die Mafia stark in Rom eingenistet - mit dem Ziel, Geld zu waschen, etwa in Restaurants und Betrieben rund um die legendäre Via Veneto. Beschlagnahmt, versiegelt oder gesperrt wurden jetzt etwa 900 Immobilien und 23 Betriebe, etwa 200 Bankkonten sowie Luxusautos.
Unternehmen des kampanischen Mallardo-Clans hatten sich in Rom unter anderem auf Bauspekulation, illegalen Großhandel mit Getränken und Medikamenten sowie auf den Betrieb von Wettbüros spezialisiert. Dabei seien enorme Summen investiert worden, hieß es.
Nicht zuletzt floss schmutziges Geld in das Rösten und den Vertrieb von Kaffee. Bars in Latium und Kampanien mussten den Kaffee dann abnehmen.
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(dpa/cag/hai)
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Der kleine, aber entscheidende Unterschied zwischen einem Rechtsstaat und einer Bananenrepublik:
”Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann”. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen.
Ich habe ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind, schreibt Frank Fahsel, früher Richter am Landgericht Stuttgart über den nicht vorhandenen Sachsen-Sumpf am 09.04.2008 in der Süddeutschen.
Der Sumpf schließt die höchsten deutschen Gerichte ein. Daher gibt es praktisch keine Verurteilung wegen Rechtsbeugung, Strafvereitelung im Amt und Begünstigung. Selbst schwerste Wirtschaftskriminalität wird gegen Zahlung geringer Beträge eingestellt. Grundzüge des Verfassungshochverrats bei Gericht offenkundig!
http://149828.homepagemodules.de/t53f4-Leserbrief-eines-Ex-Richter.html
Es gibt eine ganze Palette von Straftatbestandteilen, die typisch für eine korrupte Justiz sind.
Wir konstatieren einen schleichenden Abbau des Rechtsstaats, der weitgehend parteiübergreifend von der Politik in ? na? Italien? falsch, in Deutschland betrieben wird, schreibt die neue Richtervereinigung.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4107#h14
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