Schäferhündin Cash Treu bis über den Tod hinaus
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Sechs Wochen lang hat Schäferhündin Cash in der Prärie im US-Staat Colorado die Leiche ihres Herrchens bewacht. Dieser hatte Selbstmord begangen.
Ganz treu ist eine Schäferhündin sechs Wochen lang an der Seite ihres Besitzers Jake Basinger geblieben, der Selbstmord beging. Wie die Polizei im US-Staat Colorado mitteilte, wurde die Leiche des 25-Jährigen am Sonntag gefunden.
Liebevoll leckt Schäferhündin Cash den zweijährigen Lane ab. Er ist der Sohn von Jake Baysinger, der in der Prärie von Colorado Selbstmord beging.
(Foto: Foto: AP)Neben ihm wachte Cash, seine dreijährige Deutsche Schäferhündin. Die Polizei erklärte, die Hündin habe vermutlich Kojoten von der Leiche ferngehalten.
Baysinger wurde seit dem 28. Juni vermisst. Die Suche nach ihm blieb nach Angaben der örtlichen Polizei erfolglos. Ein Farmer entdeckte schließlich den Hund, als er nach seiner Rinderherde schaute. Die Hündin sei immer wieder zum Pick-Up ihres Herrchens gelaufen und auf den Vordersitz gesprungen, sagte der Farmer der Denverpost. Sie habe verzweifelt gewirkt.
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Der Farmer folgte ihm und fand schließlich neben dem Pick-Up die Leiche des Mannes. Neben der Leiche lag ein Revolver. Offenbar hatte der Mann Selbstmord begangen.
Schäferhündin Cash indes war abgemagert und ausgetrocknet, aber noch am Leben. Sie überlebte offenbar, indem sie Mäuse und Kaninchen fraß, erklärten die Behörden. Cash kehrte inzwischen wieder zur Familie des Selbstmörders zurück, zu Baysingers Frau Sara und dem zweijährigen Sohn Lane. "Wenigstens wissen wir, es ist nun vorbei", sagte Sara Baysinger.