Nach dem zweiten erstochenen Mann wollte sie ihr Leben ändern, doch auch die dritte Ehe endete tödlich. Jetzt wurde die mordende Russin verurteilt - ebenfalls zum dritten Mal.

Drei Ehen, drei Tote: Eine als schwarze Witwe bekannte Frau ist in Sibirien zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, weil sie Ehemann Nummer drei mit einem Messer erstochen hat - wie schon seine beiden Vorgänger.

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Das sei schon die dritte Verurteilung, sagte der Richter nach Angaben der Agentur Interfax. Irina Ribalko aus Nowosibirsk habe ihren ersten Mann an Ostern 1992 nach einem gemeinsamen Besäufnis erstochen, teilte eine Sprecherin der Justizbehörden mit. Sie wurde damals zunächst zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Anschließend fand sie einen neuen Mann. Und nach einer alkoholreichen Halloween-Feier stach sie wieder zu - und musste diesmal für zehn Jahre ins Gefängnis. Nach ihrer Haftentlassung schwor Ribalko, ihr Leben zu ändern.

Kurze Zeit später schloss mit einem deutlich jüngeren Mann zum dritten Mal den Bund fürs Leben. Doch trotz aller Beteuerungen endete auch dieser in der Neujahrsnacht 2009 mit dem Tod des Ehemannes. Das Motiv der heute 45-Jährigen soll jedes Mal Eifersucht gewesen sein.

Frauen, die ihre Männer töten, werden oft als schwarze Witwen bezeichnet - in Anlehnung an die gleichnamigen Spinnenweibchen, die ihre Männchen nach dem Liebesakt manchmal verspeisen.

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(dpa/AFP/afis/fvk)