Robert Pattinson, Star des Vampir-Schmachtfetzen "Twilight", wird auf Schritt und Tritt von wild gewordenenTeenies verfolgt - auf der Flucht vor Fans entging er jetzt nur knapp einem schlimmen Unfall.
In der Vampir-Romanze "Twilight" spielt Robert Pattinson den Traum eines jeden Mädchens, das von einem Leben ohne Zahnspange und dem ersten Kuss träumt: Der von ihm verkörperte Vampir Edward Cullen ist schön und er ist stark, ist tapfer und unerhört ritterlich. Und obwohl er ein Vampir ist, will er von seiner angebeteten Freundin Bella weder Blut noch vorehelichen Sex, sondern begnügt sich damit zu kuscheln und sie auf Händen durch die Nacht zu tragen, wenn Gefahr im Verzug ist.
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Robert Pattinson (der junge Mann mit Sonnenbrille in der Mitte) wird derzeit auf Schritt und Tritt von begeisterten Fans und besorgten Bodyguards begleitet (© Foto: AP)
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Ob Robert Pattinson all diese Eigenschaften auch besitzt, ist nicht bekannt. Fest steht jedenfalls: Seine Fans, vorwiegend weiblich, vorwiegend im Zahnspangen-Alter, sind davon überzeugt.Tausende junger Mädchen würden sich nur zu gerne ein bisschen von ihm durch die Nacht tragen lassen und sind deshalb erpicht darauf, ihm ihre Begeisterung zu zeigen. Und zwar nicht leise-schmachtend, sondern hysterisch-kreischend.
Derzeit dreht Pattinson einen neuen Film in New York, das Drama "Remember me"; und wenn gerade Drehpause ist, besteht seine Hauptbeschäftigung vor allem darin, vor einer allgegenwärtigen Fan-Meute zu fliehen, die ihn bestaunen, knuddeln, fotografieren, ankreischen will. Dabei wäre es nun fast zu einem schlimmen Unfall gekommen.
Der 23-jährige Brite marschierte an einem verregneten Nachmittag aus einem Buchladen, als prompt die Horde draußen lauernder Fans auf ihn zustürmte, berichtete das Klatschmagazin US-Weekly. Weil es stark regnete, versuchten seine fünf Bodyguards Pattinson so schnell wie möglich abzuschirmen - ein sinnloses Unterfangen angesichts der hysterischen Mädchen.
Um ihnen auszuweichen, sprang der Schauspieler schließlich genervt auf eine stark befahrene Straße - und direkt vor ein heranrasendes Taxi. Der Fahrer trat auf die Bremse, dass die Reifen quietschten; trotzdem streifte das Auto Pattinson noch knapp. "Schaut mal was ihr getan habt, ihr hättet in beinahe umgebracht", brüllte einer der Bodyguards verzweifelt, bevor er und seine Kollegen ihren Schützling in Sicherheit brachten.
Pattinson, so heißt es, habe den Zwischenfall gut und unverletzt überstanden; und weil all die Mädchen ja auch weiterhin fleißig Kinokarten für Pattinson-Filme kaufen sollen, wiegelte eine Sprecherin der Produktionsfirma auch schnell ab: "Rob Pattinson geht es gut. Die Berichte sind übertrieben, und das Ganze ist nicht Schuld der Fans", so das offizielle Statement.
Auch der Star selbst gab sich nach außen gelassen. Ein so genannter Vertrauter wird mit den Worten zitiert: "Ich glaube, er findet es ein bisschen sonderbar, dass die Leute den ganzen Tag warten, nur um einen Blick auf ihn werfen zu können - doch freut er sich auch darüber." Ob Pattinson aber insgeheim darüber nachdenkt, demnächst statt ritterlicher Vampire doch lieber wilde Kerle zu spielen, vor denen Mädchen mit Zahnspangen Angst haben: Darüber schweigen sämtliche Vertraute sich aus.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/aho)
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