Die Anti-Mafia-Kommission untersucht, wie aus hinterwäldlerischen Banditen eine der schlimmsten Verbrecherorganisationen der Welt wurde. Kritisiert wird dabei auch die Bundesrepublik.
Die Anti-Mafia-Kommission des italienischen Parlaments benutzt eine Metapher, um zu beschreiben, was vergangenen August in Duisburg geschehen ist. Wie ein "Geysir" habe der Mafiamord an sechs Italienern vor der Pizzeria "Da Bruno" gewirkt, heißt es am Anfang eines Untersuchungsberichts über die 'Ndrangheta, den die Kommission am Mittwoch in Rom vorstellte.
Die 'Ndrangheta: ein globaler Konzern mit Sparten und verstreuten Stützpunkten. (© SZ-Grafik)
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Dadurch sei allen Deutschen klar geworden, was unter der scheinbar ruhigen Oberfläche ihres Landes brodele: "Die giftige und äußerst gefährliche Brühe einer Kriminalität, die aus den entlegensten Gegenden Kalabriens kommt und sich überall im dunklen Untergrund der Globalisierung ausgebreitet hat."
Der Report will ergründen, wie aus hinterwäldlerischen Banditen eine der schlimmsten Verbrecherorganisationen der Welt wurde. Eine Erklärung: Die 'Ndrangheta blieb lange verkannt, in Italien wie im Ausland. Besonders die Bundesrepublik, wo die kalabrische Mafia seit den siebziger Jahren präsent ist, wird kritisiert.
Das Massaker von Duisburg zeige, "wie sehr die deutschen Behörden das Eindringen und Verwurzeln der 'Ndrangheta in ihrem Land, in Europa und der Welt unterschätzten". Seit langem hätten italienische Ermittler ihren Kollegen Hinweise gegeben und auch das Ristorante "Da Bruno" genannt. Die Deutschen aber hätten die Gefahr verdrängt und als rein italienisches Problem betrachtet. Das sei seit Duisburg vorbei.
Francesco Forgione, der aus Kalabrien stammende Präsident der Kommission, sagte der Süddeutschen Zeitung, italienische und deutsche Fahnder arbeiteten nun besser zusammen. So sei eine gemeinsame Einheit am Werk, und es würden intensiv Daten ausgetauscht.
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aber die Ausbreitung nach "Osteuropa" sollen sie verpaßt haben ? Oder ist eher die ital. Kommission auf diesem Auge blind ? Nirgendwo sonst sind die Voraussetzung so gut für "extralegale" Wirtschaftsformen (s. Bosnien, Kosovo, ...)
"die Mafia gibt es in Bayern nicht.....", "wir haben kein Problem mit der Mafia.....","IItaliener machen hier Pizza und mehr nicht...."..
Ach nebenbei die dehr viel brutalere und schlimmere Organisation hat Ihren EU Hauptsitz mitten in DE in unseren schönen Asylheimen. Die nennt sich Kongokonektion. Die haben in Afrika mehrere Schulen in denen Ihren Leuten beigebracht wird (wie an einer UNI) wie man in DE einwandert seine herkunft verschleiert und möglichst viele Sozialabgaben abgreift. 80% des Geldes wird dann an die Organisation abgegeben welche in Afrika für destabilisierug und terror sorgt.
Aber hey wenn man nicht darüber spricht gibts einfach kein Problem Alte Deutsche Politikerweisheit. Und wir Deutschen sollten endlich mal tolleranter werden was Global operirende Mafia Konzerne angeht...
So so, da wird Liechtenstein von der Bundesregierung in Steuerangelegenheiten der Hehlerei und Begünstigung zur Steuerhinterziehung bezichtigtigt. Es geht "nur" um Geld.
Gleichzeitig erfahren wir, dass der italienische Mafiareport belegt, dass die Mafia in Deutschand nahezu ungehindert ihren Drogengeschäften, Geldwäsche und anderen Gewalt-und Kapitalverbrechen nachgehen kann. Was ist nun schlimmer?
Es gibt für unsere und folgende Regierungen noch viel zu tun. Und "wer im Glashaus sitzt....."