Innerhalb weniger Tage gab es auf Polens Straßen 612 Verkehrsunfälle, 65 Menschen kamen ums Leben. Laut Polizei ist oft Alkohol im Spiel.
Schwarzes Reisewochenende auf Polens Straßen: Seit vergangenem Mittwoch sind in Polen bei insgesamt 612 Verkehrsunfällen 65 Menschen ums Leben gekommen. 801 Menschen wurden teils schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Warschau.
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Weil Fronleichnam am Donnerstag ein gesetzlicher Feiertag in Polen war, hatte die starke Reisewelle am verlängerten Wochenende bereits am Mittwochnachmittag begonnen.
Die Beamten zogen zudem 2683 betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr. Das ist nach Angaben der Polizei Rekord. Betrunken zu fahren, werde leider von vielen Leuten als völlig akzeptabel angesehen. Oft fahre ein betrunkener Familienvater gar seine Frau und seine Kinder nach Hause. Alkohol gehört neben zu hoher Geschwindigkeit zu den häufigsten Unfallursachen in Polen.
2008 gab es in Polen 5437 Verkehrstote, deutlich mehr als in Deutschland, wo allerdings drei Mal mehr Kraftfahrzeuge zugelassen sind.
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(sueddeutsche.de/dpa/ojo)
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