Bei einem Busunglück in Brandenburg sind viele der Passagiere verletzt worden. Das Fahrzeug war mit einem Sattelschlepper zusammengestoßen.

Ein Linienbus von Warschau nach Hamburg hat diesen Freitag nahe dem brandenburgischen Herzfelde einen Sattelschlepper gerammt - 30 Menschen wurden verletzt. Der Lastwagen-Fahrer wurde mit einem Hubschrauber in ein Berliner Krankenhaus geflogen, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr habe nicht bestanden.

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Bei dem Unfall des Reisebusses wurden 30 Personen verletzt. (© Foto: dpa)

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Die anderen Verletzten kamen in umliegende Kliniken. Zwei Verletzte mussten im Krankenhaus bleiben. Der Bus wurde vor allem im Fahrerbereich schwer beschädigt, die linke Seite stark eingedrückt. Bei dem Lastwagen wurde die Fahrerkabine halb abgerissen.

Der mit mehr als 40 Insassen besetzte Bus war östlich von Berlin auf der Bundesstraße B1/5 - einer direkten Verbindung von Polen nach Berlin - mit dem Sattelschlepper zusammengestoßen. Der Lastwagen war zuvor mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert und auf die Gegenfahrbahn geraten. Die beiden Insassen des Autos wurden ebenfalls verletzt. Die Polizei untersucht, ob der Pkw bei einem Überholmanöver auf die Gegenfahrbahn geriet.

Der Bus mit Hamburger Kennzeichen war laut Polizei in Richtung Berlin unterwegs. Es handle sich um einen Linienbus, der regelmäßig zwischen Warschau und Hamburg verkehre. Zuerst war angenommen worden, dass der Bus aus Stettin kam. Die Insassen waren laut Polizei vor allem Polen. Für die Gespräche zum Unfallhergang seien deshalb zahlreiche Übersetzer angefordert worden, hieß es.

Der Busfahrer hatte vermutlich die Bundesstraßen-Route gewählt, weil es auf der Autobahn A12 zurzeit zahlreiche Baustellen gibt.

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(sueddeutsche.de/dpa/jhh/bsj)