Brasilianische Ermittler machten bei einer Drogenrazzia eine überraschende Entdeckung: Dealer bewarben ihre Kokain-Päckchen mit einem Bild der Soulsängerin Amy Winehouse - und dem Porträt eines Terroristen.
Um ihr Geschäft anzukurbeln, hat eine Bande brasilianischer Drogendealer Bilder der verstorbenen Soulsängerin Amy Winehouse auf Kokain-Päckchen geklebt. Die auffälligen Tütchen entdeckten Polizisten bei einer Razzia in der Metropole Rio de Janeiro. Sie seien für einen Preis zwischen zehn und 25 Reais (etwa vier bis elf Euro) im Umlauf, so die Angaben der Polizei nach der Haussuchung im Armenviertel Manginhos.
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Koksen mit "Amy House": Ermittler beschlagnahmten die ausgefallenen Plastiktütchen bei einer Razzia in einem Armenviertel. (© REUTERS)
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"Es gibt so viele Informationen in den Medien darüber, dass Winehouse Drogen genommen hat, das haben die Drogenhändler ausgenutzt", sagte ein Polizeioffizier örtlichen Medien. Dass ihre Alkohol- und Drogenprobleme mit dem Tod der 27 Jahre alten Britin zusammenhängen könnten und ihr Gesicht auf Kokainpäckchen statt verkaufsfördernd zu wirken, sogar Kunden abschrecken könnte, hat die Dealer offenbar nicht gestört.
So genau nahmen es die Drogenhändler ohnehin nicht: Den Namen der Sängerin haben sie auf den Bildern nämlich falsch geschrieben: Dort heißt sie nur "Amy House". Bei ihrer Razzia fand die Polizei zudem Drogenpakete mit Bildern des Anfang Mai getöteten Al-Qaida-Chefs Osama bin Laden. Zwar gilt Afghanistan als einer der wichtigsten Standorte für die weltweite Opium-Produktion. Warum aber ausgerechnet bin Laden Kokain-Konsumenten überzeugen sollte, bleib das Geheimnis der Dealer.
Amy Winehouse war vor gut zwei Wochen im Alter von 27 Jahren tot in ihrem Wohnhaus im Londoner Stadtteil Camden gefunden worden. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hatte seit langem mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Ihre Todesursache wird vermutlich erst in einigen Wochen feststehen, wenn das Ergebnis von toxikologischen Untersuchungen vorliegt.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/AFP/leja/olkl)
Studie zur Beliebtheit der Deutschen
doch gefreut!
...keine Werbung, sondern einfach wie die Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen. Vermutlich eine bürokratische Vorschrift, weil es sonst nicht in den Handel gelangen dürfte. . .