Rauchen oder nicht rauchen, diese Frage ist der chinesischen Provinz Hubei geklärt: Von hoher Stelle wurde ein Zwangserlass zur Zigarette gekippt.
Die Beamten eines Bezirks in Zentralchina werden nun doch nicht zum Rauchen verdonnert. Auf Druck "höherer Stellen" habe die Bezirksregierung von Gong'an in der Provinz Hubei die geplanten Zigaretten-Mengenvorgaben für ihre Untergebenen zurückgenommen, berichtete die Tageszeitung Beijing Times am Mittwoch.
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Raucher in Shanghai: Am Laster sterben in China eine Million Menschen pro Jahr. (© Foto: AP)
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Ursprünglich hatte die Bezirksregierung angeordnet, dass ihre Behördenmitarbeiter pro Jahr 230.000 Packungen der in Hubei hergestellten Zigaretten rauchen müssen. Abteilungen, die ihr Soll nicht erfüllen, sollten Strafe zahlen.
Die nun wieder gekippte Regelung sollte höhere Tabaksteuereinnahmen bringen und örtliche Zigarettenhersteller unterstützen. Die Zigarettenproduzenten in Hubei liefern sich einen scharfen Konkurrenzkampf mit den Herstellern in der Nachbarprovinz Hunan. In China rauchen etwa 350 Millionen der 1,3 Milliarden Einwohner.
An den Folgen dieses Lasters sterben im Reich der Mitte Schätzungen zufolge jährlich eine Million Menschen.
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- Anordnung in China Qualmen geboten 04.05.2009
(AFP/grc)
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Die Anordnung war ja mehr als Manchester-Kapitalistisch ...
"Wir müssen mehr verkaufen als die Konkurrenz" ... ohne Rücksicht auf andere mögliche Einwände ...
Oder war das doch noch "Planwirtschaft"?
Auf alle Fälle jenseits von Gut und Böse ... und da sag mal einer dass kurzfristiges Gewinnstreben/Planerfüllung ohne Blick auf die Folgen nur im Westen vorkommen ...
Super Formulierung: Der Rauchzwang wurde ge"kippt". Darauf eine solche Kippe!