Rassismus American Airlines zwingt schwarze Basketballprofis zum Aussteigen

Flugzeuge der Fluggesellschaft American Airlines am Flughafen von Miami, Florida.

(Foto: AFP)
  • Zwei dunkelhäutige Basketball-Profis sind an Heiligabend aus einem Flugzeug der American Airlines geworfen worden.
  • Sie wurden zu Unrecht beschuldigt, verbotenerweise Decken aus der ersten Klasse genommen zu haben.
  • Es ist nicht das erste Mal, dass American Airlines wegen eines diskriminierenden Umgangs mit Afroamerikanern kritisiert wird.

Ausgerechnet an Heiligabend hat die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines zwei schwarze Profibasketballer aus dem Flugzeug geworfen. Eine Flugbegleiterin hatte den Profis Marquis Teague und Trahson Burrell vom Verein Memphis Hustle zuvor vorgeworfen, verbotenerweise Decken aus der ersten Klasse genommen zu haben. Später stellte sich heraus, dass stattdessen Passagiere der ersten Klasse ihre Decken an Teague und Burrell weitergegeben hatten.

American Airlines gerät immer wieder wegen eines diskriminierenden Umgangs mit afroamerikanischen Kunden in die Kritik. Die Bürgerrechtsgruppe NAACP hatte im Oktober gewarnt, es gebe "ein Muster verstörender Zwischenfälle, über die afroamerikanische Passagiere berichteten, insbesondere bei American Airlines". Damals hatte die Airline zugesagt, ihre Mitarbeiter besser zu schulen.

Unternehmenssprecher Joshua Freed entschuldigte sich für den Vorfall: "Wir sind stolz darauf, Menschen zusammenzubringen, und wir wissen, dass wir bei diesem Flug einige unserer Kunden im Stich gelassen haben." Man werde den Vorfall prüfen. Außerdem bekamen die beiden Spieler Erste-Klasse-Tickets für einen späteren Flug.

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