Roman Polanski darf den Missbrauchs-Prozess gegen ihn nicht aus der Ferne verfolgen. Ein US-Richter besteht auf die Auslieferung des Starregisseurs.
Roman Polanski hat im juristischen im Tauziehen um seine Auslieferung in die USA erneut eine Niederlage erlitten. Ein Gericht in Los Angeles entschied am Freitag, dass der Filmregisseur für den Prozess wegen des Jahrzehnte zurückliegenden sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen in die USA zurückkehren muss.
Juristische Niederlage: Roman Polanski darf während des Prozesses gegen ihn nicht in der Schweiz bleiben. (© Foto: AP)
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Der 76-Jährige ist damit mit seinem Antrag auf ein Verfahren in Abwesenheit gescheitert. Er wollte während des Prozesses weiterhin unter Hausarrest in seinem Chalet in der Schweiz bleiben. Die Staatsanwaltschaft bestand dagegen auf seiner Auslieferung in die Vereinigten Staaten. Polanskis Anwalt Bart Dalton kündigte Widerspruch gegen die Entscheidung an.
Die US-Justiz verfolgt Polanski wegen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens im Jahr 1977. Dem in Polen geborenen Filmemacher ("Der Pianist") wird vorgeworfen, 1977 eine 13-Jährige in der Villa von Hollywoodstar Jack Nicholson mit Drogen gefügig gemacht und dann Sex mit ihr gehabt zu haben.
Der Regisseur legte damals ein Schuldbekenntnis ab und saß 42 Tage in Haft, entzog sich 1978 aber dem weiteren Verfahren durch Flucht ins Ausland. Unter Hinweis auf Polanskis damalige Flucht erklärte Richter Peter Espinoza am Freitag, er wolle mit seiner Entscheidung die Würde des Gerichts verteidigen: "Ich bestehe darauf, dass er erscheint", sagte der Richter.
Polanski wurde am 26. September aufgrund eines US-Haftbefehls bei der Einreise in die Schweiz verhaftet. Gegen Zahlung einer hohen Kaution und weitere Auflagen wurde er am 4. Dezember aus der Auslieferungshaft in einen elektronisch überwachten Hausarrest in seinem Chalet in Gstaad überführt.
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(APD/dpa/Reuters/gal)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
Will in der schönen Schweiz mal den Prozess abwarten und dann je nach Ausgang entscheiden, ob man das Urteil annehmen oder weiter sich verdrücken will.
Polanski sollte Komödien verfilmen.
vergewaltigt oder missbraucht gehört in den Knast und nicht in ein Superluxushaus in der Schweiz.
Völlig richtig so. Keine Extrawürste für Berühmte!