Im Prozess um die verhungerte kleine Jacqueline weist der Vater die Schuld von sich: Die Rollenverteilung in der Familie sei "klassisch" gewesen - er habe deshalb nur die Hunde umsorgt.
Der Vater der im März verhungerten 14 Monate alten Jacqueline aus Bromskirchen in Hessen hat jede Schuld am Tod seiner Tochter von sich gewiesen. Seine Frau habe nie gesagt, dass sie mit der Versorgung des Kindes überfordert sei, hieß es in der Erklärung, die der Verteidiger des 33-Jährigen am Donnerstag vor dem Landgericht Marburg verlas.
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Guido H. beim Porzessauftakt im Oktober. Die Schuld am Tod Jacquelines gibt er allein seiner Frau (© Foto: ddp)
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Der Mann und seine elf Jahre jüngere Frau stehen wegen Mordes durch Unterlassen vor Gericht, weil sie ihre Tochter verhungern ließen. Jacqueline wog zum Zeitpunkt ihres Todes sechs Kilogramm - rund die Hälfte dessen, was ein Kind in diesem Alter normalerweise wiegt. Die Mutter hatte sich vor Gericht selbst die Schuld am Tod ihrer Tochter gegeben.
Es habe eine "klassische Rollenverteilung" gegeben, hieß es in der Stellungnahme des Mannes. Seine Frau habe sich um Kind und Haushalt gekümmert, er habe als Industriemechaniker gearbeitet und die Hunde umsorgt.
Es sei augenscheinlich gewesen, dass seine Frau mit dem Haushalt irgendwann nicht mehr zurecht kam, aber sie habe nie um Hilfe gebeten. Das Bauernhaus am Ortsrand der 2000-Seelen-Gemeinde Bromskirchen war komplett verdreckt und vermüllt.
In den letzten Wochen vor Jacquelines Tod habe seine Frau ihn daran gehindert, nach der Tochter zu schauen. Das Kind würde schlafen, er solle lieber mit den Hunden spazieren gehen. Er sei "irritiert und geschockt" gewesen, als er vom Tod seiner Tochter erfahren habe.
Der Trauzeuge des Paares sagte aus, sein "Kumpel" habe Gespräche über das Kind immer abgeblockt. Der 37-Jährige hatte die Mutter und Jacqueline Ende März zum Arzt gefahren. Das Mädchen war zu dem Zeitpunkt bereits tot.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(dpa/aho/cag)
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... könnte in diesem Fall Beck sein.
Mama befiehlt - Papa gehorcht - die Kinder hungern. Passt schon!
... den Artikel hier über hungernde Kinder.
Ob der Kerl das selbst glaubt?
Ob er sich diese faule Ausrede zurechtgezimmert hat, damit er sich endlich wieder im Spiegel anschauen kann? Ich wünsche ihm und seiner Frau von Herzen, dass ihnen ihren Lebtag lang nur noch das Gesicht ihrer verhungerten Tochter entgegenblickt.
Pfui schande. Wie moralisch verkommen muss man sein, um selbst dann, wenn's passiert ist, immer noch die Verantwortung von sich zu weisen.
ist entweder s@ublöd oder ein Kindsmörder.
Ich vermute allerdings, er ist ein s@ublöder Kindsmörder.
... einmal nach seiner Tochter schaut und sich so etwas angeblich noch von seiner Frau verbieten lässt. Ziemlich faul diese Ausrede.