Die Vergewaltigung einer 14-Jährigen durch fünf Schüler bei Celle beschäftigt seit Dienstag das Landgericht Lüneburg. Zwei Angeklagte sollen auch noch eine 12-Jährige missbraucht haben.
Wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung des Mädchens müssen sich der 15 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter sowie zwei 14-Jährige vor Gericht verantworten. Sie sollen die Schülerin gemeinsam mit zwei strafunmündigen 13-Jährigen unter Androhung von Gewalt mehrfach missbraucht haben. Zwei der Angeklagten wird zusätzlich vorgeworfen, eine 12-Jährige vergewaltigt zu haben. Die Öffentlichkeit ist von dem Prozess ausgeschlossen.
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Zu den Vergewaltigungen kam es zwischen Mitte August und Anfang September vergangenen Jahres in Bergen im Kreis Celle. Täter und Opfer kannten sich aus der Schule. "Mit den 13-Jährigen befasst sich das Jugendamt und gegebenenfalls das Vormundschaftsgericht", sagte der Gerichtssprecher. Wenn sich zeige, dass die 14-Jährigen in ihrer Entwicklung zurückgeblieben seien, könne der Prozess gegen sie auch eingestellt werden.
Als Haupttäter gilt der 15-jährige. Er kam nach Bekanntwerden der Vergewaltigungen in Untersuchungshaft. Die Haftbefehle gegen die 14- Jährigen waren unter Auflagen ausgesetzt worden. Die 13-Jährigen hatte die Polizei verhört und dann ihren Eltern übergeben.
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(dpa)
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Ich verstehe nicht warum die Diskussion/Unterhaltung so ins Unsachliche abgleitet.
Natürlich muss "Recht und Ordnung" in Deutschland genauso für Täter gelten, sonst gleiten wir ab in graue Vorzeit.
Wie ich aber den Beitrag von Oktagon verstehe geht es darum, dass durch die Strafmündigkeit Täter geschützt werden. Eine Vergewaltigung ist ja nicht das gleiche wie "Klingelmännchen". Das ist eine Tat die Konsequenzen nach sich ziehen muss und nicht die, dass die Täter lustig vor der Haustür des Opfers vorbeilaufen.
Es gibt 12-13-jährige die klauen regelmäßig und wenn sie erwischt werden, dann lachen sie die Polizei, etc. aus.
Ab 18 gilt man als Erwachsen, aber trotzdem kann das Jugendstrafrecht angewendet werden. Das sollte gleichermaßen in die andere Richtung möglichsein. Sprich: ab 14 ist man strafmündig, aber es sollte möglich sein schon vorher auf sie einzuwirken und wenn es Sozialstunden o.ä. sind.
Oktagon spricht aus, was sicherlich viele Menschen auf der Straße denken. Zum Glück wird die Justiz in diesem Land aber schon seit vielen Hundert Jahren nicht mehr vom rachsüchtigen Mob auf der Straße gemacht, sondern von zumeinst intelligenten Menschen, denen Gesetzestreue mehr Wert ist als Populismus. Wenn jemand wie Oktagon die Hexenjagd wieder einführen möchte, bitteschön, von mir aus gerne - aber nicht hier, nicht in diesem Land.
Ich bin stolz darauf, in einem Land zu leben, in dem Menschlichkeit und Gerechtigkeit nicht zwischen Opfer und Täter unterscheiden. Wenn es Gerechtigkeit für Opfer geben soll, dann müssen notwendigerweise auch Täter diese erfahren. Mag sein, daß manche Menschen das einfach nicht begreifen wollen, aber dies ist ein wichtiger Grundpfeiler gepflegter Rechtsstaatlichkeit.
Außerdem, lieber Oktagon, wie bitteschön wollen Sie denn potentielle Täter identifizieren? Sind das für Sie z.B. Frauen mit roten Haaren, die eine schwarze Katze halten? Herren in ihren Zwanzigern mit langem Bart und orientalischem Aussehen? Oder ist das der freundliche, zurückgezogene ältere Herr aus dem Haus am Ende der Straße, der sich freut, wenn er die Kinder spielen sieht? In Ihrer Welt würden Sie selber schneller im Knast oder wenn Sie wollen auch in der Folterkammer landen als Ihnen lieb ist. Mit ein bisschen PR hier und ein wenig Verunglimpfung da kann auch ihr Gesicht zu dem eines Mörders oder Kinderschänders entstellt werden. So war und ist das bei einer Hexenjagd schon immer gewesen.
Allen potentiellen Opfern würde es besser ergehen, weil sie nicht zu Opfern werden würden, da die Straftäter aus dem Verkehr gezogen worden wären. Aber wie ich ihrem Beitrag entnehme, treten Sie, wie einige andere Sozialromantiker auch, lieber für den Täterschutz ein. Das ist in Deutschland opportun; nach den nächsten Opfern wundern sich dann alle, wie man das wohl hätte verhindern können. Oder sollte man sich nicht gleich mit sozialpädagogischen Sondermaßnahmen um die armen, fehlgeleiteten Täter kümmern?
...und wem genau außer Ihnen und der restlichen Front der Rachegeilen würde es dann besser gehen?
Wenn man so den Beitrag liest wünscht man sich doch glatt, wir hätten
britsche oder amerikanische Rechtsprechung. Dann könnte man hier einen
Riegel vorschieben und die Täter samt und sonders hinter Gitter bringen.
Denn offensichtlich waren die Täter alt genung, so ein Verbrechen zu begehen.