Der Mörder der 14-jährigen Hannah aus Königswinter ist vom Bonner Landgericht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht stellte auch die besondere Schwere der Schuld fest, die eine vorzeitige Freilassung nach 15 Jahren Haft ausschließt.
Der Mörder der 14-jährigen Hannah aus Königswinter ist vom Bonner Landgericht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.
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Mordfall Hannah: Der Fall, in dem ein homosexueller Mann die 14-Jährige vergewaltigt und ermordet hatte, sorgte für Aufsehen. Tausende Menschen beteiligten sich an Trauerzügen. (© Foto: AP)
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Der 25-jährige Täter hatte gestanden, Hannah an einer Straßenbahn-Haltestelle unweit ihres Elternhauses aufgelauert, sie gefesselt, geknebelt, vergewaltigt und mit 16 Messerstichen getötet zu haben.
Zum Motiv sagte der homosexuelle Mann, er habe ausprobieren wollen, wie es sei, mit einer Frau Sex zu haben.
Das Gericht stellte auch die besondere Schwere der Schuld fest, die eine vorzeitige Freilassung nach 15 Jahren Haft ausschließt.
Auch die Verteidigung des geständigen Täters hatte zwar auf lebenslänglich plädiert, jedoch eine darüber hinausgehende Strafverschärfung abgelehnt. Während des Verfahrens bescheinigte allerdings ein Gutachter dem 25-Jährigen die volle Schuldfähigkeit.
Der Fall hatte für erhebliches Aufsehen gesorgt. Tausende Menschen hatten sich Trauerzügen im Wohnort des Mädchens angeschlossen. Fünf Tage hatte die Suche nach der Leiche gedauert. Der Täter und Hannah kannten sich nicht, das Mädchen war ein Zufallsopfer.
Der aus Tschechien stammende Mann lebte wie Hannah in Königswinter. Dort wohnte er seit mehreren Jahren mit seinem Lebenspartner zusammen, den er vor sieben Jahren in einer der Schwulenszene zugerechneten Bar in Prag kennengelernt hatte.
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(AP/dpa/AFP)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
bei einem behinderten und der damit verbundenen pflege, ist es auch wieder eine subjektive und nicht objektive einschätzung unter welchem vorfall die angehörigen mehr leiden, mord oder unfall mit tot oder behinderung
also im tv sieht man genug fälle, wie die leute darunter leiden, dass das kind opfer eines verkehrsunfalles wurde und nach antworten suchen, die es nicht gibt
die familien brechen auch auseinander usw
also ob sie mehr leiden, das bezweifle ich, dass man das so absolut sehen kann
man muß schon mitleid haben angesichts ihres zynismus oder geben sie uns hier nur einen harald schmidt für arme???für das opfer ist egal soweit richtig,nicht aber für die angehörigen 11!
sie dauern mich angesichts ihrer weisheiten die sie hier zum besten geben,da muß man angesichts der feiertage fast schon das schlimmste bei ihnen befürchten .
armer mann kann ich nur sagen.
@ ottonormalverbraucher 125: das mit dem Unfall ist ein treffendes Beispiel dafür, dass es einen auch anders härter erwischen kann - sehr schön.
Aanbei ich hatte im Studium einen Professor (Mathematik), der alles mit Reihen definieren konnte seitdem glaube ich nicht mehr an Wahrscheinlichkeiten ;-), aber ein Restrisiko bleibt ja immer. Wenn wir alle nicht den Mut zum Wahnsinn hätten, dann müssten wir uns wirklich alle separat einsperren, um Verbrechen vielleicht zu verhindern. Aber da wollte ich nicht hin. Vielmehr möchte ich ein sinnvolles Programm, das natürlich auch mit Fehlern eine genauere Rückfallprognose ermöglicht. Natürlich wird es so etwas nie geben, weil man einen Menschen nie genau einschätzen kann es ist schlichtweg falsch zu behaupten - "Ich weiß genau wie Du tickst" dafür sind wir glücklicherweise alle zu verschieden.
@JoJoGerstner - die Studierten Psychologen und Juristen brauchen wir jeden Abend und Nachmittag im Fernsehen, um den Mob zu schulen, der ein Studium in diesen Fächern nicht genießen durfte. (In diesem Sinne - es lebe der Schönfelder mit allen Ergänzungsbänden).
"..Abend bei einem Verkehrsunfall gestorben wäre hätte ihr das wenigstens einen an grausamkeit kaum einen Verbrechen nachstehenden Tot erspart."
also ich möchte nicht beurteilen müssen, welcher tod einfacher oder leichter unter bestimmten umständen ist
das ist erst einmal sehr subjektiv und unfälle können ganz "schön" grausam sein, und unter umständen leidet man da wesentlich länger, erst mal im zeitraum des unfalls, abtransports, bergung, dann im krankenhaus und eventuell danach, wenn man schwer behindert (geistig und oder physisch) ist
Wozu brauchen wir eigentlich noch studierte Psychologen und sehr gute Juristen, die erst Jahre ihres Lebens an der Uni verschwenden und dann sich auch noch tagelang - womöglich intensiv - mit einer Tat beschäftigen, wenn das Deutsche Volk - bzw. der deutsche Stammtsich - doch den Fall innerhalb von Minuten entscheiden und eine gerechte Strafe sprechen kann?
Leider scheinen tatsächlich zumindest die Richter mehr auf den Stammtisch als auf die Psychologen zu hören, indem sie bei einem Täter, der die Tat bereut, und dessen ganzer bisheriger Lebenslauf (zumindest nach einem Artikel in der FAS) sehr erbärmlich war, von einer besonderen Schwere der Schuld ausgehen.
Im Sudan haben die Richter immerhin neulich nicht auf den Mob gehört.
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