Er stehe kurz davor, sein Kind zu töten, ließ ein Australier seine Online-Freunde wissen. Wenig später holte der Mann seine zweijährige Tochter unter dem Vorwand ab, ihr Schokolade zu kaufen - und stach sie grausam nieder.
Vor einem australischen Gericht wird der Fall eines Mannes verhandelt, der seine zweijährige Tochter nach einer entsprechenden Ankündigung im Online-Netzwerk Facebook niederstach und grausam sterben ließ.
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Mord mit Ankündigung: Der Australier Ramazan A. schrieb auf seiner Facebook-Profilseite, dass er seine Tochter umbringen wolle - bald darauf setze er den Plan in die Tat um. (© AP)
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Der Angeklagte Ramazan A. bekannte sich schuldig, seine Tochter Yazmina im November 2010 nordwestlich von Melbourne getötet zu haben, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsakten hervorgeht. Auf seiner Facebook-Seite hatte er geschrieben, er stehe kurz davor, sein Kind zu töten.
Dies sei die Rache dafür, dass Yazminas Mutter, seine Ex-Freundin, ihm monatelang den Kontakt zu der Zweijährigen verwehrt habe. Am Tag der Tat hatte die Mutter A. schließlich nur widerwillig erlaubt, Yazmina mitzunehmen. Er gab vor, ihr in einem nahegelegenen Geschäft Schokolade kaufen zu wollen.
A. brachte das Mädchen den Akten zufolge jedoch nie zurück, sondern fügte ihr Stichverletzungen in Brust und Magen zu. Danach habe er das Mädchen in einem Buschland langsam sterben lassen.
Der 24-Jährige quälte überdies Yazminas Mutter mit Anrufen und Textnachrichten, in denen er ihr ankündigte, dass sie ihr Kind nie wiedersehen werde. Er fragte sie, ob er das Mädchen durch einen Autounfall töten oder es erstechen solle.
"Wie fühlt es sich an, dein Kind nicht zu haben, während ich meins drei Monate lang nicht hatte?", fragte A. nach Angaben der australischen Nachrichtenagentur AAP. Medienberichten zufolge hatte der Mann bei der Polizei ausgesagt, dass er sich habe umbringen wollen, dann aber nicht den Mut dazu gehabt habe.
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(AFP/mob/jobr)
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Richtig, die australische Presse ist da ausführlicher. Die Facebook-Zeile kam wohl erst nachdem er die Tat vollendet hatte.
Gegen ihn gab es eine einstweilige Verfügung, nachdem seine Verlobte mit dem Kind ausgezogen war. Er holte die Kleine dann ab, um mit ihr in eine Milchbar zu gehen und Schokolade zu essen.
Dann kam ein langer Handy-Marathon zwischen ihm und der Mutter und schließlich postete er diese Statuszeile. Aber allem Anschein nach war es da schon zu spät, um noch was zu retten.
das ist doch mal wieder eine tolle gelegenheit um auf die so gefährlichen social communities, ach was, das gefährliche internet hinzuweisen.
wie gut, dass er die tat nicht auf einem blatt papier angedroht hat.
Tolle Aufmachung mit der Facebook-Schlagzeile - schön wäre es gewesen zu wissen ob denn niemand dieses Posting mit der Ankündigung gelesen hat? Selbst wenn nicht, gibts da keine Filter die auf solche Einträge hinweisen?
Ich kenne mich nicht aus und danke für Aufklärung...
Schade, dass sein Mut nicht für sich selbst gereicht hat.
Die Chancen dafür stehen in Australien jedenfalls höher als in Deutschland.
Leider nicht. Er bekommt ein Urteil.
Die größte Strafe hat ihm die Natur beschehrt, seinen kranken Geist.
Paging