Promis der Woche:Ein laktoseintolerantes Skelett und Beckhams tätowierte Hände

Die britische Prominenz hat Zuwachs bekommen: den Cheddar-Man, einen 10 000 Jahre alten Briten. Außerdem in den Promis der Woche: David Beckhams Lieblingskörperteil und Nachwuchs im Kardashian-Clan.

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(Foto: REUTERS)

Die Promiwelt hat in dieser Woche gleich zweimal Zuwachs bekommen. Nummer eins: der "Cheddar Man", der allererste Brite. Wer raten müsste, wie der wohl ausgesehen haben könnte, der würde vielleicht ganz klischeehaft tippen: helle Haut, Sommersprossen, rothaarig, vielleicht etwas übergewichtig, wegen der seltsamen Essgewohnheiten, die viele auf der Insel pflegen. Falsch gedacht: Das britische Naturhistorische Museum und das University College London haben zusammen die DNA der mehr als 10 000 Jahre alten Knochenreste ausgewertet. Das Ergebnis: Er hatte blaue Augen und "richtig dunkle Haut", wie einer der Wissenschaftler sagte - und er war außerdem laktoseintolerant. Das allerdings ist nicht verwunderlich: Kein Europäer konnte damals Milch vertragen. Seinen Namen hat er britischen Medien zufolge dem Fundort zu verdanken: Cheddar Gorge im Süden Englands. Mit einem 3D-Drucker schufen die Wissenschaftler eine Nachbildung des Mannes, die Briten können sich ihren Vorfahren nun im Naturhistorischen Museum anschauen.

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(Foto: AFP)

Den zweiten prominenten Zuwachs der Woche gab es im Kardashian Clan. Nur wenige Wochen nachdem Kim Kardashian ihr drittes Kind bekommen hat, ist ihre kleine Halbschwester Kylie Jenner erstmals Mutter geworden. Das verkündete das 20-jährige Model auf Instagram. Das Mädchen sei bereits am 1. Februar zur Welt gekommen, es sei gesund und wunderschön. Es ist das erste Kind für Jenner und ihren Freund, Rapper Travis Scott. Ganz untypisch für die Mitglieder der im Fernsehen präsente Großfamilie, hat die 20-Jährige in neun Monaten Schwangerschaft in der Öffentlichkeit kein Wort über ihr baldiges Mutterglück gesprochen. In der Instagram-Botschaft - übrigens auch völlig untypisch ohne Foto - erklärte sie nun, dass sie ihre Schwangerschaft geheim gehalten habe, um diese Zeit möglichst stressfrei und positiv zu erleben. Auf Youtube veröffentlichte Jenner, die neben ihrer Schwester Kim Kardashian seit Jahren in der Reality-Show "Keeping Up with the Kardashians" mitspielt, ein elfminütiges Video über ihre Schwangerschaft. Nach nur zehn Stunden wurde der Kurzfilm mehr als 18 Millionen Mal angeschaut.

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(Foto: AP)

Die britische Klatschpresse hatte in dieser Woche viel zu tun: Neben den Erkenntnissen über den "Cheddar-Man" tauchten Spekulationen um ein mögliches Comeback der Spice Girls auf, die auch Viktoria Beckham herself mit einem Instagram-Beitrag befeuerte. Dann sprach das amerikanische Boulevard-Portal TMZ plötzlich sogar über eine Welttournee: Die Band werde ihre Konzertreihe im Sommer zunächst in England starten und auch auf die USA ausweiten, hieß es. Dass ein Comeback nicht unmöglich ist, zeigten gemeinsame Konzerte und eine Greatest-Hits-Album 2007, außerdem ein Auftritt der Spice Girls bei der Abschlussfeier der olympischen Sommerspiele 2012, als sie eine Gesangseinlage im Neunzigerjahre-Stil zum Besten gaben. Und jetzt? Ja, jetzt braucht die Welt Bandmitglied Emma Bunton zufolge wieder mehr Girl Power. Oder, wie Victoria Beckham dem britischen Mirror sagte: "Die Time's Up- und die #MeToo-Bewegungen sind leuchtende Beispiele dafür, wie stark wir sein können, wenn wir zusammenarbeiten, um einen Wechsel herbeizuführen."

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(Foto: REUTERS)

Während seine Ehefrau fleißig mit dem Wiedervereinigungszaunpfahl wedelte, versuchte auch David Beckham in dieser Woche, sich in die Klatschspalten zu bringen - allerdings mit weniger spektakulären Informationen. Die betrafen nämlich lediglich die Schönheit seiner Hände. Diese seien sein "liebstes Körperteil", sagte er dem Magazin Cosmopolitan. Das ist insofern überraschend, als man ihm auch zugetraut hätte, dass er sich gar nicht für ein einzelnes Körperteil entscheiden kann, weil er seine Gesamterscheinung so mag. In dem Interview stellte sich dann heraus: Es sind gar nicht wirklich seine Hände, die er hübsch findet, sondern das, was darauf zu sehen ist: seine Tätowierungen. Auf der einen Hand trägt er unter anderem den Namen seiner Frau Victoria, auf der anderen den Schriftzug "Lead with Love".

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(Foto: Herbert P. Oczeret/dpa)

Zumindest in Österreich war der prominente Höhepunkt der Woche - und wohl auch des gesamten Jahres - der Wiener Opernball. Schon vor Wochen hatte Bauunternehmer Richard "Mörtel" Lugner mit gewohntem Bohei bekanntgegeben, wen er sich für den 62. Wiener Opernball als Begleitung eingekauft hat: Schauspielerin Melanie Griffith, die nun am Donnerstagabend mit ihm über den roten Teppich schritt und gut gelaunt schien. "Es ist wunderschön", sagte sie zu mehreren Reportern. Lugner dürfte sich darüber gefreut haben, hatten in den vergangenen Jahren seine Begleitungen doch weniger Euphorie gezeigt - und sich nach einem kurzen Pflichtauftritt aus der Lugner-Loge gestohlen. Neben Griffith waren noch weitere Vertreter aus Politik und Unterhaltung zu Gast im Opernhaus: Jens Spahn, DJ Ötzi, Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie und Kanzler Sebastian Kurz - der sich als Tanzmuffel outete.

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