Von Bernd Dörries

Panne im Fall der Phantom-Mörderin von Heilbronn: Nun bekommen die Ermittler Rückendeckung vom Innenminister.

Die Opposition in Baden-Württemberg hat von Innenminister Heribert Rech (CDU) eine umfassende Aufklärung der Ermittlungspanne im Fall der Phantomfrau gefordert.

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Wird die Sonderkommission nicht austauschen: Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU). (© Foto: dpa)

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"Wir werden die Version: Es kam über uns wie eine Naturkatastrophe, nicht akzeptieren", sagte der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Sckerl (Grüne), nachdem Rech am Mittwoch im Innenausschuss des Landtages die Ermittler verteidigt hatte. "Es kommt nicht in Frage, die zuständige Sonderkommission komplett auszutauschen", sagte Rech.

Er sei nicht der Ansicht, dass die Fahnder ausgebrannt oder distanzlos gewesen seien. Auf Bundesebene sollten nun Standards für Materialien entwickelt werden, die bei der Spurensicherung verwendet werden.

Im Fall der Phantomfrau war die Polizei jahrelang einer falschen Spur gefolgt, die sich durch mit DNS verunreinigte Wattestäbchen ergeben hatte. Rech will den Fall nun durch externe Experten untersuchen lassen. Nach Ansicht der Opposition ist zu klären, warum die Polizei in Österreich viel früher Zweifel an der Phantomspur bekam. Für den SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel ist Rech vorerst "ein Minister auf Bewährung". bed

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(SZ vom 02.04.2009/hai)