Wegen eines Fehlers der Polizei haben zwei Zwillingsschwestern in Australien erst über Facebook vom Tod ihres Bruders erfahren - als sie die Beileidsbekundungen auf seiner Profilseite lasen.
Schock nach dem Log-In: Wegen Versäumnissen der Polizei haben australische Zwillingsschwestern über das Internet-Netzwerk Facebook vom Unfalltod ihres jüngeren Bruders erfahren. Wie die Zeitung Daily Telegraph berichtete, loggten sich Angela und Maryanne Vourlis anlässlich ihres 20. Geburtstages auf Facebook ein, um die Glückwünsche ihrer Freunde zu lesen. Stattdessen erhielten sie Nachrichten wie "Ruhe in Frieden, Bobby" und "Ich konnte es nicht glauben".
"Ruhe in Frieden, Bobby": Die Schwestern fanden bei Facebook Trauernachrichten anstelle von Geburtstagsglückwünschen. (© Foto: AFP)
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"Ich dachte nur, 'was ist denn los?'", sagte Angela der Zeitung. Die Mutter rief daraufhin die Polizei an und bekam die Bestätigung, dass ihr 17-jähriger Sohn Bobby und zwei seiner Freunde bei einem Autounfall in Sydney ums Leben gekommen waren.
Nach Angaben der Polizei gab es Verzögerungen bei der Identifizierung der Opfer, daher sei die Familie noch nicht informiert worden. "Es ist so schon ein Albtraum für Eltern, ihr Kind zu verlieren", sagte Bobbys Onkel Peter Matelis der Zeitung. "Aber es dann auch noch über Facebook zu erfahren und der Polizei hinterherzulaufen, ist einfach entsetzlich."
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(AFP/kat/vbe)
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Naja, normal sollte die Polizei schneller sein als Facebook, und der Familie Bescheid sagen dass eines ihrer Mitglieder leider gestorben ist...
Wo bitte ist da eine Panne der Polizei??? Wenn Dritte auf Facebook etwas eintragen, dann kann die Polizei doch nichts dafür.