Am Unglückstag habe die Polizei aus unerklärlichen Gründen drei Sperrketten gebildet, als sich vor den Zugängen im West- und Ostteil des Veranstaltungsgeländes ab 15:50 Uhr die Massen stauten: zwei in den Tunneln und eine auf dem unteren Teil der Zugangsrampe. "Für uns stellt sich die Frage, warum die Polizei dies tat", sagte Schaller weiter. Ohne die Polizeikette auf der Rampe würden die Menschen noch leben, behauptete Schaller.
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Die Polizei reagierte mit Entrüstung auf Schallers Vorwürfe: Die Beamten hätten teilweise unter Einsatz ihres Lebens versucht, die schlimmsten Folgen der schlampigen Loveparade-Planung zu verhindern. (© Getty Images)
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Der DPolG-Vorsitzende Wendt wies die Vorwürfe scharf zurück. Die Beamten hätten teilweise unter Einsatz ihres Lebens versucht, die schlimmsten Folgen der schlampigen Loveparade-Planung zu verhindern. In vielen Fernsehberichten sei bereits zu sehen gewesen, dass die Polizisten "förmlich überrannt wurden, als sie den Versuch unternommen hatten, weiteren Zulauf auf das Gelände zu unterbinden".
Kameras von Menschen in Panik beschädigt
Unterdessen berichtete der WDR, dass es in der kritischen Phase im Lagezentrum von Veranstalter und Polizei nach Angaben einer Sicherheitsfirma zu technischen Störungen gekommen sein soll. Es habe Kamerabilder gegeben, die plötzlich verschwunden seien, sagte der Geschäftsführer der Kölner Sicherheitsfirma R.A.D., Robert Ahrlé, dem Sender. Die Kameras seien ausgefallen, weil sie von Ravern bei ihrer Flucht aus einem Tunnel unbeabsichtigt beschädigt worden seien.
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(sueddeutsche.de/apn/kat/liv)
Bundespräsident Gauck in Jerusalem
Nicht die Kameras sind ausgefallen, aber beim Hochklettern haben sich Leute an den (Glasfaser-)Kabeln der Kameras hochgezogen und diese dabei teilweise zerrissen, jedenfalls kaputt gemacht. Was soll der Schaller denn noch alles tun, damit man in ihm nicht den absoluten Bösewicht sieht? Die SZ hat den Fall von Anfang an schlecht recherchiert. In der FAZ war bereits zwei Tage nach dem Ereignis die Rede von der unbegreiflichen Polzeikette auf der Rampe, die für das Unglück verantwortlich ist.
Das konnte man aus vielen der Youtube-Filme ausreichend genau erkennen. Mit den jetzt veröffentlichten Aufnahmen wird es überdeutlich.
Man mußte sofort mißtrauisch werden, wenn ein Polizeipräsident unmittelbar nach der Katastrophe versucht, alle Schuld auf Schaller zu schieben. Es ist leider nur zu bekannt, daß die Polizei im Falle von tödlichen Fehlern ziemlich hemmungs- und schamlos lügt - vergl. den Fall Eisenberg in Regensburg.
"Die Kameras seien ausgefallen, weil sie von Ravern bei ihrer Flucht aus einem Tunnel unbeabsichtigt beschädigt worden seien."
Die Teile hangen ca. 10 Meter hoch! Das sieht man doch auf ihren eigenen Bildern.
Da hab ich so meine Zweifel. Fühlt sich eher nach Stimmungsmache an.
Nach wie vor erleben wir eine Orgie gegenseitiger Schuldzuweisungen.
Igendwann landet man dann bei Dieter Hildebrandt: "Ich kann doch auch nichts dafür."
der Laden hießt Lopavent, nicht Lovapent.
Wobei, ich kanns verstehen: Lovapent klingt irgendwie wie "verpennt". Jetzt müssen wir nur noch rausfinden, wer wann was verpennt hat.
Schallers Unternehmen Lopavent sieht sich eigenen Angaben zufolge als Veranstalter mit in der moralischen Verantwortung für das tragische Unglück und wolle mit der Veröffentlichung der Videos einen Beitrag zur Aufklärung der Ereignisse an diesem Tag leisten. (Zitat)
Herr Sauerland muss nur deshalb durchhalten im Amt, damit er zur Aufklaerung beitragen kann.
Es ist doch beruhigend, von soviel Selbstlosigkeit umgeben zu sein.
Paging