Am Unglückstag habe die Polizei aus unerklärlichen Gründen drei Sperrketten gebildet, als sich vor den Zugängen im West- und Ostteil des Veranstaltungsgeländes ab 15:50 Uhr die Massen stauten: zwei in den Tunneln und eine auf dem unteren Teil der Zugangsrampe. "Für uns stellt sich die Frage, warum die Polizei dies tat", sagte Schaller weiter. Ohne die Polizeikette auf der Rampe würden die Menschen noch leben, behauptete Schaller.

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Die Polizei reagierte mit Entrüstung auf Schallers Vorwürfe: Die Beamten hätten teilweise unter Einsatz ihres Lebens versucht, die schlimmsten Folgen der schlampigen Loveparade-Planung zu verhindern. (© Getty Images)

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Der DPolG-Vorsitzende Wendt wies die Vorwürfe scharf zurück. Die Beamten hätten teilweise unter Einsatz ihres Lebens versucht, die schlimmsten Folgen der schlampigen Loveparade-Planung zu verhindern. In vielen Fernsehberichten sei bereits zu sehen gewesen, dass die Polizisten "förmlich überrannt wurden, als sie den Versuch unternommen hatten, weiteren Zulauf auf das Gelände zu unterbinden".

Kameras von Menschen in Panik beschädigt

Unterdessen berichtete der WDR, dass es in der kritischen Phase im Lagezentrum von Veranstalter und Polizei nach Angaben einer Sicherheitsfirma zu technischen Störungen gekommen sein soll. Es habe Kamerabilder gegeben, die plötzlich verschwunden seien, sagte der Geschäftsführer der Kölner Sicherheitsfirma R.A.D., Robert Ahrlé, dem Sender. Die Kameras seien ausgefallen, weil sie von Ravern bei ihrer Flucht aus einem Tunnel unbeabsichtigt beschädigt worden seien.

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  1. Ein Vorwurf in Video-Form
  2. Sie lesen jetzt Technische Panne im Lagezentrum
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(sueddeutsche.de/apn/kat/liv)