Beim Zusammenstoß zweier vollbesetzter Busse sind in Peru mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. 60 weitere wurden verletzt. Im Süden des Landes kam es zu zwei weiteren schweren Unfällen.
Ein schwarzer Tag auf Perus Straßen: Bei drei schweren Unfällen sind in Peru mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen und 60 weitere verletzt worden.
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Helfer bergen einen Schwerverletzten aus dem Buswrack. Beim Zusammenstoß zweier Reisebusse kamen mindestens 38 Menschen ums Leben, 55 weitere wurden verletzt. (© Foto: AP)
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Das schwerste Unglück ereignete sich im Norden des südamerikanischen Landes, wo nach Polizeiangaben beim Zusammenstoß von zwei Fernverkehrsbussen 38 Menschen getötet und mehr als 55 weitere zum Teil schwer verletzt wurden.
Der Frontalzusammenstoß rund 500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima sei so heftig gewesen, dass viele der Opfer sofort tot gewesen seien.
Wie der örtliche Polizeichef mitteilte, könne die Zahl der Opfer weiter steigen, da es viele Schwerverletzte gebe. Mehrere verletzte und tote Insassen waren noch Stunden nach dem Unfall in den Wracks eingeklemmt.
Einige Überlebende berichteten, dass der Fahrer des Busses der Gesellschaft American Express einen Lastwagen überholte. Auf der Gegenspur sei er mit einem Bus des Gesellschaft Crisolito zusammengeprallt.
Krankenwagen abgestürzt
In der südperuanischen Provinz Huamanga ereignete sich ein weiterer dramatischer Unfall: Ein Krankenwagen kam von der Straße ab und stürzte einen Abgrund hinunter. Laut Polizei hatte der Krankenwagen zwei minderjährige Patienten transportiert. Die beiden Kinder, ein Arzt und zwei weitere Insassen kamen bei den Unfall ums Leben.
Bereits in der Nacht zuvor starben sieben Menschen in der Region Cusco in der Nachbarprovinz Quillabamba, als ihr Lastwagen einen 500 Meter tiefen Abgrund hinabstürzte.
Peru gilt als Nation mit einer sehr hohen Unfallrate. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Land 3500 Verkehrstote, wie aus einen Bericht des peruanischen Zentrums für Straßenverkehrsforschung hervorgeht. Mehr als 5000 Menschen wurden laut Polizeistatistik verletzt.
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(sueddeutsche.de/AFP/AP/kred/kat)
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