Nach einer Panne im BASF-Werk in Ludwigshafen sind bis zu zehn Tonnen einer Chemikalie in den Rhein geflossen. Menschen sind nicht gefährdet.
Nach einer Panne im BASF-Werk in Ludwigshafen sind bis zu zehn Tonnen einer Chemikalie in den Rhein geflossen.
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Aus dem BASF-Werk in Ludwigshafen sind etwa zehn Tonnen einer Chemikalie in den Rhein geflossen. (© Foto: AP)
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Das Zwischenprodukt HPN (Hydroxypivalinsäureneopentylglykolester) sei aus ungeklärter Ursache über das Kühlwassersystem ausgetreten, teilte der Chemiekonzern mit. Der Austritt der Chemikalie im Werkteil Nord sei aber umgehend gestoppt worden. Die Werksfeuerwehr habe das Wasser aus dem betroffenen Kühlwasserkanal vorsorglich abgepumpt und in die Kläranlage geleitet.
Das zur Herstellung von Lacken verwendete HPN wird als leicht wassergefährdend eingestuft und kann in hoher Konzentration die Augen reizen. HPN ist nach Angaben des Umweltministeriums biologisch leicht abbaubar und nur schwach wassergefährdend. Die Chemikalie ist ein Zwischenprodukt, das unter anderem für die Herstellung von Lacken verwendet wird. Nach Angaben der BASF ist angesichts der Verdünnung durch das Rheinwasser nichts zu befürchten.
Auch das rheinland-pfälzische Umweltministerium erklärte in Mainz, bei der angegebenen Menge sei nicht mit einer Gefährdung von Mensch und Wassertieren zu rechnen. Vorsorglich seien aber die Rheinanlieger über die Wasserverunreinigung informiert worden. Die rheinland-pfälzischen Behörden nahmen Wasserproben und kündigten an, den Vorfall weiter zu beobachten. Die Ursache der Panne ist noch unklar.
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(AFP/Reuters/abis/vw)
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