Der Deutsche Feuerwehrverband rief die Bevölkerung auf, Fahrzeuge an sicheren Orten abzustellen und Keller frühzeitig vor möglichen Überflutungen zu schützen. Gefahrenstellen und Schäden sollten den Rettungskräften unter der Notrufnummer 112 mitgeteilt werden. Bestehe keine akute Gefahr, solle mit Anrufen jedoch bis zum Ende des Unwetters gewartet werden.

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Automobilklub mahnt zu vorsichtigem Fahren

Der Auto Club Europa (ACE) riet besonders Autofahrern zur Vorsicht. "Die Windgeschwindigkeit wird sich der auf Autobahnen empfohlenen Richtgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde annähern. Das ist schon sehr heftig", sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner. Bei orkanartigen Böen sollten selbst schwere Motorräder beim Parken gegen Umkippen gesichert und Fahrzeuge generell nicht in der Nähe von älteren Gebäuden, Baustellen und Bäumen abgestellt werden.

Am besten sei es, Fahrzeuge während des Sturms nicht zu benutzen, empfahl der ACE. Wer dennoch auf die Straße müsse, solle langsam und vorausschauend fahren. Die Gefahr heftiger Seitenwinde sei besonders beim Passieren von Lärmschutzwänden, Brücken, Waldschneisen, Tunnelausfahrten und Häuserschluchten groß. Autodachträger, Radträger oder Skiboxen sollten demontiert werden.

Trotz der Stürme bleiben die Temperaturen weiter mild: Am Samstag steigen die Höchstwerte laut Vorhersage auf acht Grad im Nordosten und 13 Grad im Südwesten. Auch am Sonntag bleibt es mit Höchsttemperaturen zwischen acht und 13 Grad voraussichtlich ungewöhnlich mild, am Oberrhein werden teils 15 Grad erreicht.

Am Montag soll es bei überwiegend dichtbewölktem Himmel regnen, nur südlich der Donau ist es zunächst etwas freundlicher. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen sieben Grad im Küstenumfeld und 14 Grad im Süden. Bis zur Wochenmitte bleibt es wechselhaft und wird etwas kühler.

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(dpa/cag/grc)