Das Wetter in Deutschland bleibt zweigeteilt: Im Norden sonnig, im Süden schaurig. Aber Unwetter sind nicht mehr in Sicht.

Von Skandinavien aus bringt Hoch Peer bis zum Wochenende strahlenden Sonnenschein in den Norden und Osten Deutschlands. Begrenzt wird das Skandinavienhoch von einer Tiefdruckrinne, die von England und Frankreich über Italien bis Osteuropa reicht. Sie bringt weiter Regen und Gewitter in den Süden und Westen Deutschlands.

Sonne und Regen, aber Unwetter werden nicht aufziehen. (© Foto: AP)

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"Die Gefahr von starken, unwetterartigen Gewittern ist vorerst gebannt. Bis inklusive dem Wochenende bleibt die Luft im Süden und Westen des Landes zwar gewitteranfällig, derart extreme Unwetter wie in den letzen Tagen werden aber nicht mehr erwartet", beruhigte Meteorologe Martin Puchegger vom Wetterdienst Meteomedia besorgte Gemüter.

In den nächsten Tagen verschiebt sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die Linie zwischen den beiden Wetterzonen, "will heißen, die trockene und warme Luft aus dem Nordosten gewinnt Raum im Westen", wie der DWD mitteilte.

Der Donnerstag startet im Norden und Osten Deutschlands mit viel Sonnenschein. Erst im Tagesverlauf bilden sich hier im Bergland ein paar Quellwolken, die aber harmlos bleiben. Die Sonne scheint die meiste Zeit ungetrübt. Anders verhält sich das Wetter im Süden und Südwesten, wo die Wolken überwiegen und gebietsweise kräftiger Regen fällt, der tagsüber wieder von Gewittern begleitet werden kann.

Zumindest zeitweise kommt aber auch hier die Sonne hervor, südlich von Pfälzer Wald und Schwäbischer Alb bleibt es jedoch weitgehend trüb. Es weht mäßiger bis lebhafter, in Böen an der See stürmischer Wind aus Nordost bis Ost. Die Temperaturen erreichen in den Regenzonen und bei auflandigem Seewind kaum mehr als 18 bis 23 Grad, bei Sonnenschein steigen die Temperaturen auf 24 bis 29 Grad.

Die Nacht zum Freitag verläuft in der Nordosthälfte trocken und klar, nach Südwesten hin bleibt es bei zeitweise schauerartigem Regen feucht. Die Temperaturen gehen auf 16 bis 8 Grad zurück. Am Freitag setzt sich das zweigeteilte Wetter fort. An der Elbe und westlich davon sowie im Süden halten sich viele Wolken, und es regnet zeitweise, wobei im Tagesverlauf zumindest einzelne Schauer und Gewitter aufkommen. Im großen Rest des Landes bleibt es sonnig und bei einigen Quellwolken weitgehend trocken. Bei mäßigem Ostwind werden mit der Sonne erneut 24 bis 29 Grad, bei Regen und kühlem Seewind 18 bis 23 Grad gemessen.

Am Samstag zeigt sich auch im Südwesten häufiger die Sonne. Die Gewitterneigung steigt tagsüber im Mittelgebirgsraum und über den Alpen an. Freundlich wird es ein weiteres Mal im Norden und Osten, zunächst halten sich tiefe Wolkenfelder, dann zeigt sich zunehmend die Sonne, und es türmen sich ein paar Quellwolken auf. Die Temperaturspanne reicht von 19 Grad im Alpenvorland bis 28 Grad im Norddeutschen Flachland.

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(dpa/imm)