Sechs Tage nach der spektakulären Notwasserung eines Airbus auf dem Hudson haben Taucher das linke Triebwerk der Maschine geborgen.
Fast eine Woche nach der dramatischen Notlandung im Hudson haben Bergungsspezialisten das vermisste zweite Triebwerk des Airbus gefunden. Das Flugzeugteil wurde am Dienstag tief im Fluss nahe der Landungsstelle geortet, aber erst am Mittwoch bestätigten die Taucher nach Angaben der New Yorker Polizei, dass es sich tatsächlich um das gesuchte linke Triebwerk handelt.
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Fast eine Woche nach der Notwasserung haben Taucher nun den vermissten zweiten Motor gefunden. (© Foto: AP)
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Es soll zusammen mit dem rechten Motor, der am Flugzeug hängen blieb, untersucht werden. Das wiederum soll Klarheit über den Ausfall beider Turbinen während des Unglücks am vergangenen Donnerstag bringen.
Die Polizei fand bislang mehrere kleinere Teile aus dem Flugzeug und Trümmerstücke, die sich bei der Notwasserung von der Maschine gelöst hatten. Darunter waren auch zwölf Schwimmwesten, 15 Gepäckstücke, zwei Aktentaschen, elf Geldbörsen, 15 Anzugjacken, vier Schuhe und zwei Hüte, wie Polizeisprecher Paul Browne erklärte.
Erst vor kurzem wurde bekannt, dass der Unglücksflieger schon zwei Tage vor der Notwasserung Probleme mit den Triebwerken hatte, als ein Kompressor ausfiel. Die Passagiere hörten dabei einen lauten Knall auf der rechten Seite des Airbus, der Flug konnte aber ohne Probleme fortgesetzt werden.
Der Zwischenfall habe die Maschine aber vermutlich nicht anfälliger für Vogelschlag gemacht, erklärten Piloten und Luftfahrtexperten. Alle Ermittlungen deuten bislang darauf hin, dass ein Zusammenstoß mit Vögeln die Ursache für die Notwasserung war, die alle 155 Menschen an Bord überlebten.
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(AP/dpa/hai)
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Sollte man nicht vorschlagen, dass es in Zukunft zur Ausbildung bzw. Weiterbildung eines jeden Piloten gehört, Notwasserungen zumindest am Simulator zu üben?