Wegen einer Terrorwarnung muss die Maschine einer pakistanischen Gesellschaft in Stockholm notlanden. Doch offenbar war es falscher Alarm: An Bord wurde kein Sprengstoff gefunden.
Diesen Flug werden die Insassen der Boeing 777 von Toronto ins pakistanische Karachi so schnell nicht vergessen. Der Pilot musste die Maschine mit 273 Menschen an Bord am Samstag in Stockholm notlanden, nachdem sich nach dem Start eine Frau bei der kanadischen Polizei gemeldet und vor einem Anschlag gewarnt hatte.
Bild vergrößern
Die Maschine mit 273 Passagieren an Bord musste in Stockholm notlanden. (© REUTERS)
Anzeige
Das Flugzeug der Gesellschaft Pakistan International Airlines sei "ohne Probleme" auf dem Flughafen Arland gelandet und alle Passagiere seien in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Flughafensprecher. Das Flugzeug wurde geräumt und von Experten durchsucht - allerdings wurde kein Sprengstoff gefunden. Die kanadischen Behörden leiteten Ermittlungen ein, um zu klären, ob es sich bei dem Anruf der Frau möglicherweise um einen schlechten Scherz handelte.
Die schwedische Polizei nahm am Samstag vorübergehend einen kanadischen Fluggast pakistanischer Herkunft fest. Der Mann wurde später jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Verdachtsmomente gegen den etwa 30 Jahre alten Mann seien nicht solide genug, um ihn in Haft zu lassen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Die Reisenden konnten ihren Flug nach einer etwa achtstündigen Unterbrechung fortsetzen.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
- Reiserecht an Bord "Rote Karte" für Trunkenheit 22.09.2010
- Fragen rund ums Fliegen Kann jeder ein Flugzeug landen? 21.09.2010
- Flugzeugsitze Wie auf einem Motorroller 20.09.2010
- Flüge, die man nie vergisst Sturzflug über dem Atlantik 17.04.2012
- Gefälschte Lebensläufe von Piloten Falsche Flieger 07.09.2010
- Die Qual des Langstreckenflugs Nur ankommen ist schöner 01.10.2010
- Physik des Fluges Flügelschlag mit Muskelantrieb 24.09.2010
(sueddeutsche.de/AP/dpa/ebc/dmo/grc)
FKK-Slackliner Alexander Schulz