Weil der Kopilot während des Fluges eine Herzsttacke erlitt, musste eine Maschine mit 156 Passagieren an Bord in Istanbul notlanden.

Eine britische Fluglinie hat ein Passagierflugzeug umleiten umgeleitet, weil der Kopilot während des Fluges starb. Die Maschine sollte am Sonntag 156 Passagiere von Manchester nach Zypern fliegen, als der Erste Offizier vermutlich eine Herzattacke erlitt.

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Harter Job: Flug mit einem toten Kollegen. (© Foto: dpa)

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Wie die Fluggesellschaft GB Airways mitteilte, habe sich der Kapitän des Airbus A320 zu einer Notlandung in Istanbul entschlossen. Leider sei jede Hilfe für seinen Kollegen zu spät gekommen.

Das Flugzeug sei um 18.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit problemlos gelandet. Der Kopilot wurde nach der Landung für tot erklärt. "Zu keinem Zeitpunkt war die Sicherheit der Passagiere gefährdet", betonte der Sprecher von GB Airways. Die Fluggäste konnten ihre Reise nach Zypern am heutigen Montag fortsetzen.

Noch eine Notlandung

Eine weitere Notlandung musste eine aus Nürnberg kommende Passagiermaschine der österreichischen Fluggesellschaft Austrian (AUA) einlagen: Wegen Fahrwerksproblemen musste das Flugzeug auf dem Wiener Flughafen Schwechat seine Reise unterbrechen. Alle 78 Passagiere konnten das Flugzeug vom Typ Dash 8 unverletzt über die Notrutschen verlassen.

Maschinen vom Typ Dash 8 des kanadischen Herstellers Bombardier hatten in den vergangenen Monaten mehrfach Fahrwerksprobleme. Mehrere Fluggesellschaften hatten den Typ daher vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Der Hersteller hatte den Fluglinien empfohlen, die Flugzeuge dieses Typs solange nicht einzusetzen, bis der Grund für die Schäden gefunden sei.

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(AP/dpa/vs/gal)