In einer Urananreicherungsanlage in NRW sind radioaktive Stoffe ausgetreten. Ein Mitarbeiter wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Bei einem Zwischenfall in einer Urananreicherungsanlage im nordrhein-westfälischen Gronau ist ein Mitarbeiter erhöhter Strahlung ausgesetzt gewesen. Der Mann sei vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Urenco. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Bei dem Vorfall am Donnerstag in der Behältervorbereitung wurden radioaktive Stoffe freigesetzt.
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In der Uranfabrik im nordrhein-westfälischen Gronau sind radioaktive Stoffe freigesetzt worden. (© Foto: dpa)
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Die verstrahlte Raumluft sei gefiltert worden und nicht nach außen gedrungen, sagte die Sprecherin. Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte, werde derzeit untersucht. In Gronau wird Uran für in Kernkraftwerken genutzte Brennelemente angereichert.
Die Fabrik in Gronau ist seit 1985 in Betrieb. Sie wird vom Urenco-Konzern bertrieben und ist die einzige nichtstaatliche Urananreicherungsanlage Deutschlands.
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Kapitalabzug aus Südeuropa
@rugero,
Is ja klar, wenn Lieschen Müller von einem Zwischenfall in einer Uranfabrik (was für ein dummes Wort, ist BMW eine Autofabrik?) liest, dann wird erstmal vom Tschnernobyl Szenario ausgegangen. Wieviel mSv hat er denn nun abbekommen? Wahrscheinlich auch nicht mehr als die Patienten im Radon-Heilstollen. Wenn auf der A99 ein Tanklastzug umkippt und etliche m3 ins Erdreich versickern, interessiert das keine Sau. Aber wehe es ist was mit dieser ominösen Strahlung von der wir alle krank werden und dahinsichen, mein Gott.
Dieser Standardsatz fehlt seit Jahrzehnten bei keiner Verlautbarung über Katastrophen jeglicher Art.
Schön, daß er auch hier nicht vergessen wurde.
... Steinbach Soap (Nr. 127) mußte unbedingt auf die Politikseite . Und da war dann einfach kein Platz mehr für Unwichtiges . So ist das !
Nicht zu fassen wie allein durch die Platzierung von Artikeln Beeinflussung betrieben werden kann.
Über diesen Vorfall wird zwar berichtet, aber tatsächlich so dass man das schon fast übersehen muss.
Hätte ich nicht in einem anderen Kommentar davon gelesen ..... man hängt ja nicht ständig hier in den Nachrichten.
Ich fürchte, wenn die Laufzeiten verlängert werden, dann werden wir uns an solche Zwischenfälle gewöhnen müssen.
Domm gloffa. Jetzt wos daran geht die Laufzeiten zu verlängern. *gell*