In einer Urananreicherungsanlage in NRW sind radioaktive Stoffe ausgetreten. Ein Mitarbeiter wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Bei einem Zwischenfall in einer Urananreicherungsanlage im nordrhein-westfälischen Gronau ist ein Mitarbeiter erhöhter Strahlung ausgesetzt gewesen. Der Mann sei vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Urenco. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Bei dem Vorfall am Donnerstag in der Behältervorbereitung wurden radioaktive Stoffe freigesetzt.

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In der Uranfabrik im nordrhein-westfälischen Gronau sind radioaktive Stoffe freigesetzt worden. (© Foto: dpa)

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Die verstrahlte Raumluft sei gefiltert worden und nicht nach außen gedrungen, sagte die Sprecherin. Wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte, werde derzeit untersucht. In Gronau wird Uran für in Kernkraftwerken genutzte Brennelemente angereichert.

Die Fabrik in Gronau ist seit 1985 in Betrieb. Sie wird vom Urenco-Konzern bertrieben und ist die einzige nichtstaatliche Urananreicherungsanlage Deutschlands.

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