Mitten in einem Wohngebiet der nigerianischen Stadt Lagos hat am Donnerstagabend eine schwere Explosion mindestens 100 Menschen in den Tod gerissen und eine Massenpanik ausgelöst.
Bei der Explosion einer Ölpipeline in einem Wohngebiet der nigerianischen Stadt Lagos sind am Donnerstagabend mindestens 100 Menschen getötet worden. Ein Baggerfahrer sei bei Straßenbauarbeiten versehentlich auf die Pipeline gestoßen, sagte Moyo Anibaba, Leiter des nigerianischen Rettungsdienstes.
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Daraufhin sei es zu einer Explosion gekommen. Mindestens 45 Menschen erlitten schwere Brandverletzungen. "Die meisten Opfer wurden niedergetrampelt, als sie in Panik versuchten, aus dem Gebiet zu flüchten", sagte Anibaba.
Bei einem von der Explosion ausgelösten Feuer brannten mindestens 35 Häuser nieder, Fahrzeuge standen in Flammen. Mehrere Schulen in der Nähe der Unglücksstelle wurden evakuiert. Auch am Abend war der Brand noch nicht gelöscht, da weiter Öl aus der geborstenen Leitung floss.
In Nigeria kommt es immer wieder zu Brandkatastrophen an Pipelines. Die Behörden machen oftmals kriminelle Banden dafür verantwortlich, die illegal Öl an den Leitungen abzapfen.
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(dpa/AP/ihe)
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