In der Nähe von Wien hat ein Mann vier seiner Töchter getötet und sich danach auf der Flucht vor der Polizei selbst das Leben genommen.
Die Frau des Täters entging knapp dem Tod, nachdem der Mann auch sie verletzt hatte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach den Kindern hatte der 50-jährige Frührentner bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge auch seine Frau töten wollen. Die 45-Jährige überlebte die schweren Schläge auf den Kopf mit einem Brett sowie einer Heiligenstatue jedoch.
Ein Opfer wird am Tatort in Mauerbach aus dem Haus getragen. (© Foto: AFP)
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Die getöteten Mädchen waren zehn, neun und die beiden jüngsten, ein Zwillingspaar, sieben Jahre alt. In der Nacht waren die vier Mädchen von ihrer 21-jährigen Schwester im Haus der Familie in Mauerbach entdeckt worden. Sie lagen im Ehebett ihrer Eltern.
Heftiger Streit
Der Täter hatte seine Töchter nach Polizeiangaben bereits am Montag nach einem heftigen Streit mit seiner Frau getötet. Offensichtlich hatte er ihnen die Kehle durchgeschnitten oder sie erwürgt.
Zum Zeitpunkt der Taten schlief in dem Haus die schwerhörige Schwiegermutter des Mannes, die von dem Geschehen nichts wahrnahm.
Nach der Ermordung seiner Töchter flüchtete der Täter mit dem Auto. Er geriet in eine Polizeisperre, wo er sich laut Polizeiangaben mit einem Messer eine tödliche Verletzung zufügte. Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass er durch eine Polizeikugel getötet worden sei, weil an der Polizeisperre Schüsse abgegeben worden waren. Dies wurde später korrigiert.
Keine Lebensgefahr für die Mutter
Die Mutter wurde wegen schwerer Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Es bestehe jedoch keine Lebensgefahr, sagte ein Polizeivertreter der österreichischen Nachrichtenagentur APA.
Er sprach von einer der "schaurigsten Taten", die er in seinen vergangenen 25 Dienstjahren miterleben musste. Das örtliche Rote Kreuz richtete zur Unterstützung der Mutter und der ältesten Tochter ein Spendenkonto ein.
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(sueddeutsche.de/AFP)
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