Als erstes Bundesland reagiert Hamburg auf das neue Waffengesetz - und stellt Verbotsschilder auf der Reeperbahn und im Bahnhofsviertel auf. Ganz verschwinden die Waffen damit aber nicht vom Kiez.
Die Hamburger Reeperbahn und die umliegenden Straßen sind jetzt Waffenverbotszonen.
Rund um die Hamburger Reeperbahn gilt vom 11. Dezember an ein Waffenverbot. (© Foto: dpa)
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Erstmals in Deutschland weisen dort und im Bahnhofsviertel St. Georg seit Donnerstag rund 50 Schilder darauf hin, dass das Tragen jeglicher Waffen - ob Pistolen, Messer oder Baseballschläger - verboten ist.
"Wir machen damit als erstes Bundesland von der Änderung des Waffengesetzes Gebrauch", betonte Innensenator Udo Nagel. Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert als Wiederholungstäter ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.
Vor allem auf der Kneipen- und Rotlichtmeile Reeperbahn gab es in den vergangenen Monaten immer wieder Verletzte bei Angriffen mit Pistolen oder Messern.
Die Schilder mit Abbildungen der verbotenen Gegenstände hängen drei bis vier Meter hoch, "damit sie nicht so leicht beschädigt werden können", erläuterte der Senator. Zu waffenfreien Zonen werden die beiden Viertel trotzdem nicht, denn die dort angesiedelten Waffengeschäfte dürfen bleiben.
Es gebe mit diesen Läden keine Probleme, sagte Nagel. Wer dort ein Messer oder eine Pistole kaufe, könne sie gut verpackt natürlich auch mit nach Hause nehmen.
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- Hamburg Auf der Reeperbahn gibt es kaum Bier 29.11.2007
(dpa/cag/grc)
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