Ein überfüllter Bus ist im Westen Nepals in einen Fluss gestürzt und hat mindestens 22 Menschen in den Tod gerissen, darunter zahlreiche Schulkinder.

Mehr als 60 Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. In dem Bus seien Schüler und Lehrer auf dem Rückweg von einem Ausflug gewesen. Der Fahrer sei zu schnell gefahren und habe beim Überholen eines Traktors am Donnerstagabend die Kontrolle verloren.

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Der Bus habe dann die Leitplanke einer Brücke durchbrochen und sei in den Fluss Narayani gestürzt. Zu dem Unfall kam es im Bezirk Nawalparasi rund 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Kathmandu.

Die Polizei teilte weiter mit, der Bus sei beim Aufprall auf dem Flussbett in mehrere Teile zerbrochen. Viele der Opfer seien gestorben, während sie in dem zerstörten Fahrzeug eingeklemmt gewesen seien. Die Rettungsarbeiten seien mangels richtigen Geräts und wegen der Dunkelheit schwierig gewesen. Mehrere Verletzte schwebten in Lebensgefahr.

Die Polizei untersuchte, ob der Fahrer Alkohol getrunken hat. Auf den kurvigen Bergstraßen in dem Himalaya-Staat kommen jedes Jahr zahlreiche Menschen bei Busunfällen ums Leben. Verkehrsregeln werden oft missachtet.

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(dpa/grc)