Verheerende Feuer haben im Los Padres Nationalwald in Kalifornien eine Fläche entsprechend der Größe Frankfurts verwüstet. "Das Feuer ist überall", sagte Gouverneur Schwarzenegger.

Die Feuerwehr im Norden Kaliforniens kämpft derzeit gegen Buschbrände, die von Hunderten Blitzeinschlägen entfacht worden sind. Am Mittwoch brannten noch 700 Feuer, die die Helfer nicht unter Kontrolle bringen konnten.

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Ein Feuerwehrmann in Kalifornien kämpft gegen die Flammen. (© Foto: dpa)

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Der größte Brand wütete in einem Teil des Los-Padres-Nationalwalds nördlich von Los Angeles und zerstörte eine Fläche von 238 Quadratkilometern - das entspricht der Größe der Stadt Frankfurt am Main.

Gouverneur Arnold Schwarzenegger zeigte sich beim Besuch der betroffenen Gebiete bestürzt. Er sei mit dem Flugzeug aus Los Angeles gekommen. Dabei seien praktisch auf der ganzen Flugstrecke die Rauchschwaden der Brände zu sehen gewesen. "Man kann sehen, dass das Feuer überall ist", sagte Schwarzenegger vor Journalisten im Bezirk Monterrey.

Ebenfalls im Los-Padres-Nationalwald wütete ein weiterer Buschbrand in Küstennähe, der die Vegetation bereits auf einer Fläche von 78 Quadratkilometern dezimiert hat. Er bedrohte zahlreiche Häuser an der legendären Küstenstraße Route 1 in der Nähe des Ortes Big Sur.

"Unglücklicherweise ist das Feuer in einem Gebiet, wo es sehr schwierig sein wird, es zu stoppen", sagte ein Sprecher der US-Forstbehörde, Mark Savage. Die Brände waren am Wochenende von zumeist trockenen Gewitterblitzen ausgelöst worden.

Bis zu 8000 Blitze gingen nieder und entfachten Hunderte Buschfeuer. Für das Ende der Woche rechneten Meteorologen erneut mit zahlreichen trockenen Blitzen, allerdings deutlich weniger als am Wochenende.

Die Feuerwehren von Kalifornien erhielten Unterstützung von ihren Kollegen aus Nevada und Oregon. Der Gouverneur forderte auch die Unterstützung der Nationalgarde an.

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(AP/bavo/gal)