Nach dem Tod von zwei Polizisten bei einem Bombenanschlag auf Mallorca haben die Behörden Flughäfen und Häfen der spanischen Ferieninsel dichtgemacht. Die Ermittler vermuten die Eta hinter dem Anschlag.
Nach dem Autobombenanschlag auf Mallorca mit zwei Toten haben die spanischen Behörden die Ferieninsel abgesperrt. Der Flughäfen und die Häfen würden dichtgemacht, damit "die Terroristen nicht fliehen können", teilte die Präfektur mit. Damit war Mallorca von der Außenwelt praktisch abgeriegelt.
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Für den Anschlag in Palmanova soll die Eta verantwortlich sein (© Foto: AP)
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Bei den Opfern auf Mallorca handelt es sich um zwei Beamte der paramilitärischen Guardia Civil (Zivilgarde). Nach Angaben der Regionalregierung gab es außerdem mehrere Verletzte.
Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, es lägen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass Deutsche von dem Anschlag betroffen seien. Das Generalkonsulat sei mit dem Fall befasst und stehe in engem Kontakt zu den spanischen Behörden.
Palmanova gehört zur Gemeinde Calvià, unweit der Inselhauptstadt Palma de Mallorca. Der Sprengsatz detonierte vor einer Polizeikaserne in Palmanova. Die Ortschaft liegt nahe dem Marivent-Palast, der Urlaubsresidenz der spanischen Königsfamilie. An diesem Wochenende wurden König Juan Carlos und Königin Sofía auf der Balearen-Insel erwartet. Spaniens königliche Familie verbringt ihre Sommerferien traditionell im Marivent-Palast auf Mallorca.
Nach Angaben der Ermittler deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem Attentat um einen weiteren Anschlag der baskischen Untergrundorganisation Eta handelt. Dabei wurde offenbar eine Haftbombe benutzt, die am Boden eines Polizeifahrzeuges angebracht worden war. Am Mittwoch hatte die Eta in der nordspanischen Stadt Burgos vor einer Polizeikaserne eine 200-Kilo-Bombe gezündet und 65 Menschen verletzt.
Die EU-Kommission verurteilte den Anschlag in einer ersten Reaktion scharf. "Die spanischen Institutionen und Behörden sollen wissen, dass sie im Kampf gegen den Terrorismus die uneingeschränkte Unterstützung der Europäischen Kommission haben", erklärte die Brüsseler Behörde.
Wie lange die Schließung von Flughäfen, See- und Jachthäfen dauern sollte, wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Die Fluggesellschaft Air Berlin sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Flughafen von Palma de Mallorca bleibe bis 22.00 Uhr geschlossen. Nach spanischen Angaben sollte der Flughafen für eine unbestimmte Zeit gesperrt bleiben. Der Flughafen von Mallorca ist während der Feriensaison einer der Airports mit dem höchsten Passagieraufkommen in Europa.
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(sueddeutsche.de/AFP/AP/Reuters/dpa/aho)
FKK-Slackliner Alexander Schulz
Die Polizeikaserne der Guardia Civil in Palmanova ist eine Baracke von ca 35 m².
Kaserne macht natürlich mehr her
Wenn ca 12 km nah sind, dann ist der Mariventpalast in der Nähe der "Polizeikaserne"
Nähe zum Palast macht natürlich mehr her
Das die Königsfamilie in absehbarer Zeit sich im Palast aufhalten wird, macht den heutigen Anschlag noch viel schwerwiegender.
Wenn die örtlichen Behörden die mallorquinischen Grenze durch das Sperren von Häfen und Flughäfen abzuriegeln glauben, dann muss doch die Sueddeutsche das nicht eins zu eins berichten. Sie könnte auch den Gedanken hegen, dass ein Zeitbombenleger zum Zeitppunkt der Explosion schon längst auf das vor der Küste liegende Schnellboot geschwommen sein könnte, oder?
Aber abgeriegeltes Mallorca macht natürlich weitaus mehr her.
Früher hätte ich gesagt, das ist Berichterstattung auf dem Niveau der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung,
Wenn die Sueddeutsche das als Kompliment auffassen möchte, dies ist mitlerweile auch das Niveau öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten.
--- Da habe ich doch tatsächlich zwei Fliegen mit einer ............--
"Der Flughäfen und die Häfen würden dichtgemacht, damit "die Terroristen nicht fliehen können", teilte
die Präfektur mit."
HAHA....toller Witz! Am besten man macht um die ganze Insel eine Mauer herum, dann erst werden die Terroristen nicht fliehen können.
Oder wissen die Spanier gar nicht, dass es sich bei Mallorca um eine Insel handelt? Vielleicht sollte es ihnen mal ein einheimischer Deutscher sagen ;-)
zuerst die schweinepest. jetzt anschlag aufs 17. bundesland. wo soll der deutsche jetzt noch hin.
zur beruhigung der lage 2-3 jahre keinen von der insel abreisen lassen.
Offene Grenzen?
Nord Irland
Jura in der Schweiz
Wallonen und Flamen in Belgien
Albaner und Serben, Kroaten,
Mazedonien und Griechen
Griechen und Türken
Türken und Koerden
Scotland und England
Irland und England
Tirol und Italien,Österreich
Gibraltar/England und Spanien
old Euope at his best! and what this all costs to keep them all silent??