Nach Tod des Physikers Stephen Hawking wird bei Isaac Newton und Charles Darwin beigesetzt

Stephen Hawking bei einer Lesung in Peking.

(Foto: AFP)

In der Londoner Kirche Westminster Abbey wurden bereits zahlreiche berühmte Wissenschaftler bestattet. Hawking selbst war Zeit seines Lebens Atheist.

Isaac Newton, Charles Darwin, Ernest Rutherford, Joseph John Thomson - und nun auch Stephen Hawking. In Westminster Abbey in London wird künftig ein weiterer weltberühmter Forscher bestattet sein, teilte die Kirche auf ihrer Webseite mit.

Hawking war vor einer Woche im Alter von 76 Jahren gestorben. Der britische Physiker war überzeugter Atheist, was für die Kirche jedoch kein Problem darstellt: Man glaube, es sei unerlässlich, dass Religion und Wissenschaft zusammenarbeiten, um Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden, heißt es in der Mitteilung. Die Asche von Hawking soll zu Erntedankfest im Oktober dorthin überführt werden.

Zuvor soll am 31. März eine Trauerfeier in der Kirche St. Mary's in Cambridge stattfinden, "in der Stadt, die er liebte - und die ihn liebte", teilte seine Familie mit. Die Kirche befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Hawkings Gonville and Caius College. Er hat dort über 50 Jahre gelebt und gearbeitet. "Leben und Arbeit unseres Vaters haben vielen Menschen viel bedeutet, sowohl religiösen als auch nicht religiösen", schreiben die Kinder des Physikers, Lucy, Robert und Tim.

Hawking und Newton teilen sich demnächst nicht nur eine Grabstätte. Sie hatten auch einst den gleichen Beruf: Professor für Mathematik in Cambridge.

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