Pommerenke kommt aus ärmlichen Verhältnissen. In seiner Jugend schlug er sich zunächst bei Schaustellern durch, als Verkäufer in Bahnhofskiosken und als Schlafwagenkellner in Fernzügen. In Hornberg im Schwarzwald arbeitete er als Tellerwäscher und kickte auf dem Bolzplatz mit den Schäuble-Brüdern Wolfgang und Thomas. Ersterer sollte später Bundesinnenminister werden.
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Bundesverfassungsgericht befasste sich mit Fall Pommerenke
Seit dem 19. Juni 1959 war er ununterbrochen eingesperrt. In den vergangenen Jahren kämpfte der zuckerkranke Häftling um eine Rückkehr in die Freiheit. Denn die meisten zu lebenslänglich Verurteilten haben nach 15 Jahren das erste Mal die Möglichkeit, um vorzeitige Entlassung zu bitten.
1995 befasste sich das Bundesverfassungsgericht mit dem Fall. Pommerenke litt damals an Nierenkrebs, die Ärzte gaben ihm maximal fünf Jahre. Das Gericht urteilte, es sei mit der Würde des Menschen unvereinbar, die Chance auf Freiheit auf einen "von Siechtum und Todesnähe gekennzeichneten Lebensrest zu reduzieren".
Bei dem Prozess 1960 hatte der Oberstaatsanwalt eine regelrechte Höllenstrafe beschworen: Hinter Pommerenke "werden sich neun Tore schließen, durch die er nie mehr herauskommen soll", sagt er voraus. Es sollte sich bewahrheiten.
Zwar galt seine Strafe seit 2001 als verbüßt, Sachverständige hielten aber noch 2004 eine Entlassung nicht für angezeigt. Es fand sich schlicht kein Gutachter, der bestätigen wollte, dass von Pommerenke keine Gefahr mehr ausgeht. Eine richtige Therapie hat Pommerenke über Jahrzehnte nicht bekommen. Er wurde einfach weggeschlossen.
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"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de/dpa/hai/bre)
Studie zur Beliebtheit der Deutschen
Nein das ist eine ganz gemeine Verschwörung von links. Und die linken sind vor dem Gesetz gleicher, das muss jeder Richter schwören...
muß bis zum bitteren Ende im Knast bleiben (wobei er das auch verdient hat!), während eine "Intelligenz-Best**'" namens Klar trotz einem mehrfachen Lebenslänglich nach ein paar Jahren schon frei kommt! Es ist schon wirklich komisch, daß bei uns "linke" Mörder u. Verbrecher bevorzugt behandelt werden. Ist das die sog. Gleichheit vor dem Gesetz?
Mehr zu sagen verbietet die SZ!
Weso lässt man einen 9fachen Mörder (C Klar), zu 6mal lebenslanger Haft verurteilt, ohne dass dieser die geringste Reue seiner Taten zeigt und gewillt ist, an die Aufbereitung derselbigen mitzuwirken aufgrund guter Führung und gemäss Strafgesetzordnung nach 26 Jahren in die Freiheit während ein 4facher sterbenskranker Mörder, einsichtig seiner Taten, aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage, andere Menschen zu gefährden, nach 49 Jahren in die Zelle dahinsichen ohne ihn ein menschenwürdiges Sterben in der Freiheit zu ermöglichen? Wo ist da die Gerechtigkeit? Haben linkspolitische Ansichten etwa einen Einfluss?
Genau so gehören solche Verbrecher bestraft. Bloß kein Mitleid oder dergleichen. Warum nur, hat man den Terroristen Klar rausgelassen. Auch der hätte im Knast bis zum Ende bleiben müssen.
Mich würde interessieren, wenn ein Serienmörder vom Kaliber Pommerenke therapiert und offiziell resozialisierungsfähig so ganz human-expermimentiell in die unmittelbare Nachbarschaft der Rote Strichchlein-Verteiler zu meinem Beitrag von heute vormittag verpflanzt werden würde ... ob sie dann immer noch so humanistisch eingestellt wären und weiter jede/n mit braunen Dreckpatzen zu bewerfen versuchen, der nicht ganz so humanistisch denkt?
Das Spielchen funktioniert übrigens auch an anderer Stelle. Ich komme aus einer Region, in der die Österreichische Volkspartei, das Pendant zur CDU/CSU, die absolute Mehrheit hat und die Grünen maximal ein Zählposten sind. Aber Sie sollten erleben, wie die grössten Oberbetonierer und -asphaltierer von den Christdemokraten zu grünen Berserkern werden, wenn eine Durchzugsstrasse auch nur in Hörweite ihrer Einfamilienhausidylle geplant ist.
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