Erst bewusstlos gewürgt und dann mit Knüppeln erschlagen: Der brutale Tod der 20-jährigen Deutsch-Kurdin Gülsüm S. vor einem Monat war ein Mord in der Familie.
Knapp einen Monat nach dem gewaltsamen Tod der 20-jährigen Gülsüm S. aus dem niederrheinischen Rees hat die Polizei Bruder und Vater des Opfers festgenommen. Der 20-jährige Bruder habe die Tat gestanden, der Vater bestreite eine Beteiligung. Der Bruder habe am Tattag von einer Abtreibung bei seiner Schwester erfahren und daraufhin beschlossen, sie zu töten, teilten die Ermittler am Donnerstag in Krefeld mit.
Bild vergrößern
Ihr Bruder soll Gülsüm S. gewürgt und dann tot geschlagen haben: Mit diesem Foto suchte die Polizei im März Hinweise auf die Täter (© Foto: dpa)
Anzeige
Gegen die Männer sei am Mittwoch Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Mordes aus niedrigen Beweggründen ergangen. Laut Polizei hatten die Ermittlungen schon frühzeitig auf Konflikte in der Familie hingedeutet, die den von der jungen Frau angestrebten westlichen Lebensstil nicht akzeptierte.
Den Ermittlern zufolge spitzten sich diese Konflikte zu, als der Vater von der zunächst heimlichen Abtreibung seiner Tochter erfuhr.
Der Bruder soll die junge Frau demnach am 2. März gemeinsam mit einem 32-jährigen russischen Freund zu einem abgelegenen Weg gefahren und dort mit einer Wäscheleine bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Anschließend erschlug er nach Erkenntnissen der Kripo seine Schwester mit Knüppeln und Ästen.
Die 20-Jährige starb an den massiven Schlagverletzungen.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(AP/hai/tkw/dmo)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
Vielleicht sollten Sie einmal überlegen, das derartige Morde eher noch auf vorislamischen Traditionen beruhen, die einfach weiter fortgeführt worden sind und z.Teil werden, auch ungeachtet des Islam. Etwas mehr Differenzierung wäre da sicher angebracht.
Mich beschleicht so das Gefühl, das es Ihnen nicht unbedingt um die Rechte von Frauen (ungeachtet der Herkunft) geht, sondern darum, den Islam recht undifferenziert zu verurteilen. Niemand bestreitet, das es Kritikpunkte an einigen Richtungen/Denk- oder Handlungsweisen innerhalb des Islam gibt, aber Pauschalurteile ohne differenzierte Ursachenforschung sind der Debatte nicht gerade dienlich.
Ich möchte in dem Zusammenhang z.B daran erinnern, daß es im katholischen (also christlichen) Irland noch bis in die 70/80er Jahre des vorigen Jahrhunderts möglich war, eine Frau, die z.B unverheiratet schwanger wurde, gegen ihren Willen in ein "Magdalenen-Heim" zu stecken, wo sie ihr Leben lang mehr oder weniger eingesperrt wurde und so eine Art Zwangsarbeit leisten musste (gleichgültig ob sie volljährig war oder nicht).
Die junge Frau, die einfach nur leben wollte, tut mir sehr, sehr leid. Es erfüllt mich mit Trauer zu sehen, das ihr Leben gewaltsam beendet wurde, obwohl sie einfach nur ihr Leben leben wollte. Die Täter haben einen brutalen Mord begangen und sind entsprechend zu bestrafen.
Im übrigen stimme ich dem User U.T. zu.
Ja, dem stimme ich bei, zuerst recherchieren und dann reden..
http://www.ermenisorunu.gen.tr/deutsch/einleitung/index.html
Ein türkischer Landsmann, Herr Öger um genau zu sein, witzelte einmal darüber, dass die deutschen Frauen so gebärfaul seien, dass die Hüften der türkischen Frauen in wenigen Jahren das schaffen würden, was damals vor Wien noch nicht gelang...und da wundern Sie sich, dass immer mehr Deutsche den Türken gegenüber skeptisch sind? Und glauben Sie allen Ernstes, dass Ehrenmorde von türkischen Hinterwäldlern dazu beitragen das zu ändern?
Und wenn Sie sich mit der Geschichte der Sklaverei auskennen würden, wüssten Sie auch, dass davon seit der Antike so gut wie kein "zivilisiertes" Land ausgenommen war, das gleiche gilt für Kinderschänder und Völkermörder (Armenien...erster Weltkrieg...oder verunglimpfe ich da gleich das Türkentum?)...also in Zukunft: erst recherchieren, dann schreiben!
Wie wärs, wenn Sie sich ernsthaft mit dem Problem beschäftigen und aufhören zu pauschalisieren und alle Menschen eines bestimmten Kulturkreises über einen Kamm zu scheren. Ich denke, dies ist nur ein Vorwand, die Vernichtung des Islams salonfähig zu machen. Wie ich darauf komme? Ganz einfach, die gleiche Logik wenden Sie gegen Ihren eigenen, westlichen Kulturkreis nicht an. Wenns nach Ihnen ginge, müssten die Euopäer sich selbst als Kinderschänder, Sklavenhalter und Völkermörder bezeichnen, tun es aber nicht!?
Über meine letzten Einträge haben sich deutsche Freunde bei mir beschwert, an dieser Stelle möchte ich sagen, dass meine Bemerkungen gegen die Türkenhasser hier im Forum gerichtet waren und nicht gegen sie. Es tut mir leid, dass sie sich angesprochen gefühlt hatten.
Leider wieder ein "Ehrenmord".
In meinen Augen kann man nicht von "niederen Beweggründen" sprechen wie in der Mordankage ausgedrückt.
Hier leben Migrationsfamilien mitten in einem "christlichen" Land nach ihren "eigenen" Regeln, nämlich der Umma. In dieser (muslimischen) Lebensform werden Frauen massiv unterdrückt und in ihrer Menschenwürde verletzt.
Sie haben keine Rechte und werden zwangsverheiratet. Wenn sie nicht so gehorchen wie das das Oberhaupt der Familie vorschreibt kommt es zu großen Problemen bis hin zu solchen Morden. So ein Mord ist sicherlich ein Einzelfall. Aber der Eisberg darunter ist sehr sehr groß.
Dies kann und darf in einem demokratischen Staat mit so tollen Grundgesetzten wie: Die Würde des Menschen ist unantastbar......... und: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt........... eigentlich nicht passieren.
Hier ist Integration gescheitert. Natürlch stellt sich die Frage ob solche Familien überhaupt integriert werden wollen. Was tun sie aber dann hier?
Paging