Nach Angriff auf "Charlie Hebdo" Staatsanwalt gibt Details zu den Ermittlungen bekannt

Sicherheitskräfte sperren auch nach der Beendigung der Geiselnahme in dem koscheren Supermarkt das Gebiet weitläufig ab.

(Foto: Getty Images)
  • Die französische Staatsanwaltschaft bestätigt offiziell die Identität der Attentäter Chérif und Saïd Kouachi und Amedy Coulibaly. Bei der Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt in Paris habe Coulibaly vier Menschen getötet.
  • Die Brüder-Kouachi und Coulibaly haben den Angaben zufolge etwa 500 Mal telefoniert - ein weiterer Beleg für die Theorie, dass sie ihr Vorgehen abstimmten.
  • Chérif und Saïd Kouachi, die Attentäter des Charlie-Hebdo-Anschlags, wurden in einem Gewerbegebiet in Dammartin getötet. Auch Amedy Coulibaly, der in einem koscheren Supermarkt im Osten von Paris Geiseln genommen hatte, ist tot.
  • Der französische Sender BFMTV veröffentlichte Ausschnitte aus Telefoninterviews mit zwei der getöteten mutmaßlichen Attentäter. Chérif Kouachi gab demnach an, im Auftrag von al-Qaida zu handeln. Amedy Coulibaly erklärte, er agiere im Auftrag des IS, habe sich aber mit den Brüdern Kouachi abgestimmt.
  • Al-Qaida reklamiert den Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo für sich. Die Nachrichtenagentur AP zitiert aus einer Mitteilung, in der ein Mitglied der Terrorgruppe die Tat als "Rache für die verletzte Ehre des Propheten" bezeichnet.
  • Die Polizei fahndet weiterhin nach Hayat Boumedienne, bei der es sich um die Freundin von Coulibaly handeln soll.

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