Nach seiner Festnahme muss sich der mutmaßliche Pädophile Christopher N. in Thailand einem HIV-Test unterziehen - auf Anordnung der Polizei.
Der in Thailand gefasste mutmaßliche Kinderschänder muss zum Aids-Test. Das teilte die thailändische Polizei am Montag in Bangkok mit.
Der mutmaßliche Kinderschänder Christopher N. muss sich einem Aids-Test unterziehen. (© Foto: dpa)
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Es sei sinnvoll, jemanden auf Geschlechtskrankheiten zu testen, der verdächtigt wird, Sex mit einer Vielzahl von Kindern gehabt zu haben, sagte ein Mitarbeiter einer Kinderfürsorge.
Der 32-jährige Kanadier steht unter Verdacht, mehrere Jungen sexuell missbraucht und Fotos von diesen Taten ins Internet gestellt zu haben.
Der Verdächtige soll sein Gesicht zwar digital unkenntlich gemacht haben, Spezialisten des Bundeskriminalamtes rekonstruierten daraus jedoch ein identifizierbares Bild.
Interpol startete danach eine beispiellose Suche über das Internet. Der Mann wurde am vergangenen Freitag in Thailand festgenommen. Er bestreitet die Taten.
Sollte Christopher N. vor Gericht kommen und schuldig gesprochen werden, drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.
Die Ermittler gaben dem Fall den Codenamen "Vico".
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(dpa)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
@jojogerstner: Wer Kinder vergewaltigt, hat bereits die Schwelle der schlimmst möglichen Verbrechen überschritten, braucht nicht noch dafür jemanden umzubringen, und muss selbstverständlich für den Rest seines Lebens hinter Gittern, schon um weiter potentielle Opfer vor ihm zu schützen. Jedes mildere Urteil wäre ein falscher Maßstab!
Ich erinnere daran, dass Kinderschänder nur die Spitze des Eisbergs der Gewalt gegen Kinder darstellen. Wären wir so aufmerksam gegenüber Verletzungen der Rechte von Kindern im Alltag, blieben solche Täter kaum unentdeckt. Aber leider wird ein großes Ausmaß an physischer und psychischer Gewalt in der Erziehung von vielen Menschen gutgeheißen, viele Erwachsene sind gegenüber den Signalen hilfsbedürftiger Kinder und gefährlicher Erwachsener abgestumpft.
http://www.bmsk.gv.at/cms/site/attachments/3/8/4/CH0124/CMS1074095219913/krk_broschuere.pdf
Es sollte stets bedacht werden, dass Vico offensichtlich keine Kinder umgebracht hat. Daher sollte der Strafrahmen so gewählt werden, dass für schlimmere Täter noch Luft ist. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Kinder noch größeren Gefährdungen ausgesetzt wären.