Die weltweite Jagd ist zu Ende: Der mutmaßliche kanadische Kinderschänder Christopher Paul N. ist in Thailand festgenommen worden.
Ein weltweit gesuchter mutmaßlicher Kinderschänder aus Kanada ist der thailändischen Polizei ins Netz gegangen. Der 32-jährige Christopher N. wurde am Freitagmorgen im Nordosten des asiatischen Landes gefasst, wie Polizei-Generalmajor Wimol Powintara mitteilte. "Bingo! Wir haben ihn!" sagte Wimol der Nachrichtenagentur AP.
Verhaftet: der 32-jährige Christopher N. (© Foto: AFP)
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Der Kanadier, der sich seiner Verhaftung jahrelang entziehen konnte, war am Donnerstag vergangener Woche nach Thailand eingereist und dann untergetaucht. Es handelt sich bei ihm laut Interpol um einen Englischlehrer, der seit Jahren als Sextourist durch die Welt reist und an Schulen in Südkorea, Vietnam und Thailand gearbeitet hat.
Die internationale Polizeibehörde hatte Anfang Oktober im Internet Fotos des Verdächtigen veröffentlicht, nachdem es Spezialisten des Bundeskriminalamts (BKA) gelungen war, das Gesicht des Mannes aus dessen verschlüsselten Internet-Aufnahmen zu rekonstruieren.
Gegen N. haben in den vergangenen Tagen drei thailändische Jugendliche ausgesagt. Sie gaben an, im Alter von neun, 13 und 14 Jahren von dem Kanadier für sexuelle Handlungen bezahlt worden zu sein. Sie hätten umgerechnet zwischen 7,75 und 15,50 Euro erhalten.
Der thailändischen Polizei ist nach eigenen Angaben noch mindestens ein weiteres Opfer des Mannes bekannt. Dem Verdächtigen werden ähnliche Vergehen auch in Kambodscha und Vietnam zur Last gelegt. Einige der sexuell misshandelten Jungen sollen erst sechs Jahre alt gewesen sein. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.
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(AFP/dpa/AP)
Frauen in Saudi-Arabien
Gleich nachdem der Täter seine Strafe abgesessen hat und dank der wohlwollenden Gutachten eines linksintellektuellen Gutmenschen vorzeitig wieder in die Freiheit entlassen worden sein wird, sollte er zwecks Resozialisierung als Betreuer in einem katholischen Kindergarten oder in einem Kindergarten einer linken Kommune in Berlin arbeiten.
Auf diese Weise könnte man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
- Der Täter hätte endlich einen Beruf, in dem er sich selbst verwirklichen kann.
- Die Eltern der betroffenen Kinder würden schnell aus ihrem gutmenschlichen Traumschloss zurück zur harten Realität finden.
(Achtung: Der obige Artikel ist mit Rücksicht auf die Kinder natürlich nicht ernst gemeint!)
das die fahndung was brachte.gute arbeit interpol!und an alle die diese art der fahndung ablehnen nur eins: ich möcht nicht wissen wieviele kinder der typ erspart bleibt.
Ich verstehe hier die angedeutete Aufregung nicht. Der Tatverdächtige hat selber eine Spur gelegt, indem er mäßig verschlüsselte Bilder mit seinem Konterfei ins Netz gestellt hat. Er hat davon ausgehen müssen, dass diese Bilder irgendwann mal entschlüsselt werden und damit sein Bild als Grundlage für eine entsprechende Personenfahndung herhält. Alles weitere war solide polizeiliche Arbeit.
Der Typ hat widerliche Taten begangen, hat sich mit seinen selber ins Netz gestellten Bildern für unheimlich schlau gehalten, hat im BKA seinen Meister gefunden, wird voraussichtlich in Thailand nach hoffentlich rechtsstaatlich unbedenklichen Grundsätzen strafrechtlich verurteilt werden und dann in den Strafvollzug gehen. Wenn er viel Glück hat, wird er Teile seiner Haft in seinem Heimatland absitzen. Angesichts der nach dem obigen Bericht erdrückenden Beweislage ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass es ihm gelingen wird, ein Gericht von seiner Unschuld zu überzeugen.
So what?
Wie soll sich dieser Verbrecher denn als unschuldig herausstellen?? Er hat sich selbst bei seinen Verbrechen gefilmt und die Filme dann ins Internet gestellt. Das lässt relativ wenig Spielraum für Mutmaßungen zu.
Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass den Fahndern erstmalig die Rekonstruktion eines digital verzerrten Bildes gelang. Das kann man ohne Bildstrecke schlecht beschreiben, finde ich...
Naja, man haette natuerlich nachtraeglich einen schwarzen Augenbalken ins Bild setzt koennen. Das ist bei Fahndungsfotos aber eher unueblich.
Paging