Drei junge Männer sollen eine geistig behinderte Frau zuerst gequält und dann ertränkt haben. Nun stehen sie in Mosbach vor Gericht.
Wegen Mordes müssen sich von heute an drei Männer vor dem Landgericht in Mosbach verantworten. Die Tatverdächtigen sollen eine geistig behinderte Frau am 3. August dieses Jahres gequält und dann in der Tauber ertränkt haben.
Vor ihrem Tod wurde das Opfer an der Tauber gequält und erniedrigt. (© Foto: dpa)
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Vor der Tat haben die Angeklagten im Alter von 19, 22 und 24 Jahren zusammen mit ihrem späteren Opfer in einer Wohnung in Tauberbischofsheim eingebrochen, um Drogen und Geld zu stehlen.
Die Frau hatte einem der mutmaßlichen Täter erklärt, sie habe dem Wohnungsbesitzer eine größere Summe Geld für Drogen gegeben. In der Wohnung fand die Bande dann weder Rauschgift noch Geld. Die Ausbeute des Einbruchs blieb bei zwei Flaschen Schnaps.
Laut Anklage habe die geistig behinderte Frau dann ihren Komplizen gestanden, dass es sich um einen kleineren Betrag gehandelt hat. Daraufhin soll ein Tatverdächtiger sie mit einem Besenstiel ins Gesicht geschlagen haben. Die Gruppe zwang die 30-Jährige zur Taubenwiese. Dort schlugen und traten sie erneut auf ihr wehrloses Opfer ein.
Einer der Angeklagten soll später mit einem Messer auf die Frau eingestochen haben. Am Ende hätten alle drei Täter das Opfer in den Fluß gerollt, die 30-Jährige ertrank.
Neben den drei Hauptverdächtigen stehen noch zwei weitere Männer im Alter von 23 und 24 Jahren vor Gericht: sie sollen Passanten während der Tat abgelenkt haben. Das Urteil wird am 17. Dezember erwartet.
(AP/spiegel/hmk/cag)
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Zur Prävention wird es tatsächlich schwierig, sinnvolle Vorschläge zu machen (da gibts Leute die sich jahrelang damit beschäftigt haben, da wäre es vermessen, wenn ich denke ich wüsst was besseres).
Aber solche Leute sind mal wieder der Beweis, dass dieser Resozilation beziehungsweise das Recht darauf ab einer gewissen Schwere der Straftat nicht mehr in Grage kommen sollte. Lebenslang sollte hier heissen, dass man den Knast nichtmehr lebendig verlässt... und bitte nicht mit Kabelfernsehen, Hafturlaub, etc... (ich weiss, dass das dem GG widerspricht, ich träume nur mal so vor mich hin...)
sowas. Ich bin ja gegen Todesstrafe. Aber solch widerlicher Abschaum gehört lebenslang weggesperrt.
Es ist überraschend: Bei Triebtätern wird aufgeschrieen und harte Strafen gefordert. Bei Taten, die sich ein einem a-sozialen Umfeld aus Armut, Drogen und Verwahrlosung abspielen, wird überhaupt nichts kommentiert. Wahrscheinlich deshalb, weil es hier keine einfache Lösung gibt. Umgekehrt wäre es für die Gesellschaft aber sicherlich leichter, die sozialen Probleme, die in dieser Tat aufscheinen, zu bekämpfen, als die Triebe ihrer Mitglieder.
... was für "Leute" dieses Land hervorbringt. Da möchte man am liebsten auswandern, die Frage ist hald blos, wohin?