Schockierende Bluttat: Eine 27-jährige Amerikanerin soll einer hochschwangeren Frau das Baby aus dem Leib geschnitten und es als ihr eigenes ausgegeben haben.
Eine junge Frau in den USA hat offenbar ihre hochschwangere Bekannte umgebracht und ihr das Kind aus dem Leib geschnitten, um es als ihr eigenes auszugeben. Die werdende Mutter und das Kind kamen dabei ums Leben.
Eine 27-Jährige steht in Hillsboro, Oregon, vor Gericht: Sie soll einer sechs Jahre jüngeren Frau das Baby aus dem Bauch geschnitten haben. (© Foto: AP)
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Die Tatverdächtige ist am Montag im US-Staat Oregon des Mordes angeklagt worden, berichtete die Zeitung The Oregonian. Zunächst war unklar, ob die 21 Jahre alte werdende Mutter an den Folgen von Schlägen auf ihren Kopf oder durch die Schnittverletzung starb, teilte die Polizei mit. Der Tod des Neugeborenen könnte zu einer weiteren Mordanklage führen.
Medienberichten zufolge hatten die Tatverdächtige und ihr Freund am Freitag einen Notdienst alarmiert, dass "ihr" Säugling sofort Hilfe brauche. Die Ärzte konnten den Jungen nicht mehr wiederbeleben. Sie stellten zudem fest, dass die angebliche junge Mutter kein Kind zur Welt gebracht hatte. Im Haus der Frau entdeckte die Polizei dann die versteckte Leiche des Opfers.
Die Tatverdächtige hatte über Monate hinweg eine Schwangerschaft vorgetäuscht. Die Polizei geht davon aus, dass auch ihr Freund ahnungslos war und über das Verbrechen nicht Bescheid wusste. Angehörige des Mordopfers teilten dem Sender CNN mit, die Schwangere habe die Frau über eine Internetplattform kennengelernt. Sie wollte angeblich Babykleidung verkaufen, hieß es.
Erst im letzten Jahr hatten zwei ähnliche Verbrechen das Land erschüttert. In einem Fall hatte eine 23-Jährige im US-Bundesstaat Washington die Notrufnummer gewählt und berichtet, sie habe auf einem Parkplatz in ihrem Auto ein Kind bekommen. Die Feuerwehrleute fanden die Frau auf dem Fahrersitz ihres Wagens mit einer Nabelschnur in der Hand, auf dem Rücksitz lag der Säugling. Kurz darauf entdeckte die Polizei in einem nahe gelegenen Park die Leiche einer Schwangeren: Ihre Hände und Füße waren mit einem Seil gefesselt - und im Bauch klaffte eine große Schnittwunde.
Im April 2008 war eine 39-Jährige im Bundesstaat Missouri zum Tode verurteilt worden, weil sie eine Frau getötet und deren Baby aus dem Leib "gestohlen" hatte. Die Täterin hatte die 23-Jährige im Internet kennengelernt und unter dem Vorwand besucht, dass sie einen Hund von ihr kaufen wolle.
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(dpa/grc)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
Wenn es nur um die Konsumlogik ginge, hätte sie auch auf eine Säuglingsstation ein Baby entführen können. Das kommt ja meines Wissens durchaus ab und an vor.
Aber einer schwangeren Frau den Unterleib aufzuschneiden und sie dadurch direkt oder indirekt zu töten, das läßt sich meines Erachtens nicht mit einer einfachen "Haben"-Ideologie und auch nicht mit einem möglicherweise defizitären Intellekt alleine erklären. Da müssen noch weitere psychische Faktoren eine Rolle spielen. Ich halte eine psychiatrische Begutachtung jedenfalls für unumgänglich notwendig.
Es ist einfach fürchterlich, von einer derartigen Tat zu lesen. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der getöteten Frau und es schmerzt mich, daran zu denken, auf welche Weise sie ums Leben kam und ihr Kind ebenfalls.
Der Mensch im allgemeinen hat ja einen freien Willen. Die moderne Gehirnmedizin bezweifelt das. Zumindest gibt es verschiedene Auslöser für Aktivitäten des Individuums, die sich ausbilden, und die man pflegen oder verloddern lassen kann oder durch Indoktrinationen (Werbung usw.) verunstaltet werden. Eines davon könnte man als das 'Habenwollen' (Konsum) bezeichnen ein anderes als 'Machenwollen' (Eigeninitiative), wobei beide in etwa gegensätzlich sind. Das zweite ist wohl ein kreativer Zug, das erstere ein abhängiger. Die Berieselung durch Medien und Umgebung, die in ein abhängiges Verhalten münden, lähmen die eigene Kreativität, die vor allem in Notlagen helfen kann selbst aus Problemen herauszufinden. Meine These ist, dass vor allem psychisch Kranke sich solchen Beeinflussungen und dieser Enge sehr schlecht entziehen können und in solcher Umgebung (Konsumland USA) die extremen Ausfallserscheinungen zuerst auftreten.
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Die Tat hat wohl sehr wenit mit "Konsumdenken" der Amerikaner zu tun, sondern ist vielmehr die Tat einer psychisch kranken Person. Ob die Tat symptomatisch für die USA ist, so wie es die meisten Kommentatoren hier darstellen, wage ich daher zu bezweifeln. Die Tat wäre sowohl in Russland, als auch Deutschland oder einem anderen Land möglich.
Es geht in diesem Fall nicht um alte Greueltaten in Europa, sondern darum, was ein Konsumersystem aus Menschen machen kann.
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