Eine 38-jährige Frau hat ihre drei Kinder direkt nach der Geburt getötet und in Plastiktüten auf dem Dachboden versteckt. Nun wurde die Mutter zu einer siebenjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.
Weil sie drei ihrer Kinder direkt nach der Geburt getötet hat, ist eine 38-Jährige aus Sachsen-Anhalt zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Stendal sah es als erwiesen an, dass die Frau zwischen Januar 2001 und Dezember 2005 zwei Jungen und ein Mädchen zur Welt gebracht und direkt getötet hatte. Die Postangestellte hat zwei weitere Kinder im Alter von drei und 18 Jahren.
Die Angeklagte Ines S. muss mit ihrer Anwältin im Landgericht Stendal. Die 38-Jährige wurden wegen Totschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt. (© Foto: ddp)
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Die teils skelettierten Babyleichen waren im März 2006 auf dem Dachboden des Hauses gefunden worden, in dem die Frau wohnte. Sie waren in Plastiktüten und Kunststoffbehälter verpackt. Dem Ehemann fielen die Päckchen auf, als er mit einem Bekannten Umzugskartons durchsuchte, um seinen Auszug und die Trennung von der Frau vorzubereiten. Die Mutter hatte daraufhin noch versucht, eine Babyleiche als "Kuchen- oder Schokoladenreste" in einer Mülltonne zu entsorgen.
Offen blieb während des Prozesses, wie die Babys ums Leben kamen. Gutachter konnten wegen der fortgeschrittenen Verwesung keine Angaben zur Todesursache machen. Die Angeklagte schwieg in dem Verfahren beharrlich, räumte die Tat laut Urteil aber in einem Gespräch mit einem Arzt ein, der nach Entbindung von seiner Schweigepflicht als Sachverständiger ausgesagt hatte.
"Sie wissen, dass Sie ihre drei Kinder getötet haben und Sie leiden schwer darunter", sagte der Vorsitzende Richter Gerd Henss zu der Angeklagten, die die Urteilsbegründung weinend verfolgte. Es sei nicht auszuschließen, dass die Frau zum Tatzeitpunkt an einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung litt, was das Gericht strafmildernd berücksichtigt habe.
Das Gericht attestierte der Frau die Unfähigkeit, sachgerecht auf Probleme zu reagieren. Weil ihr Mann keine Kinder haben wollte, habe sie die Schwangerschaften quasi ausgeblendet. "Sie hat nicht abgetrieben, weil sie immer hoffte, dass sie die Kinder doch noch im Einverständnis mit ihrem Mann gebären kann", sagte Henss. Der Partner wie auch das Umfeld der Frau wollen von den Schwangerschaften nichts bemerkt haben.
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(dpa)
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Natürlich ist es nicht normal, wenn eine Frau ihre Kinder gleich nach der Geburt tötet- deshalb ist hier doch von einer schweren Bewusstseinsstörung die Rede. In einigen Ländern Europas gilt in der Rechstsprechung, dass eine Frau bis zu 48 Stunden nach der Geburt eines Kindes strafrechtlich nicht zurechnungsfähig ist, und dies wird dann auch bei einer eventuellen Freiheitsstrafe berücksichtigt. Halten wir fest, dass eine Mutter, die ihr Neugeborenes tötet, das in den allerseltensten Fällen berechnend tut sondern an einer schweren psychischen Störung leidet- daher bringt es wenig, sie für den Rest ihres Lebens wegzusperren, sie hat sich doch durch ihre eigene Tat selbst das Recht auf ein glückliches Leben genommen. Wer an einer wissenschaftlichen Untersuchung der Geschichte des Kindsmordes und seiner Beurteilung in der Rechtssprechung Europas interessiert ist, dem empfehle ich dringend das exzellente Buch "Die Gabe der Seele" von Adriano Prosperi (Suhrkamp 2007) zu lesen.
Diese "Frau" (es fällt mir schwer in diesem Zusammenhang das Wort zu gebrauchen, vielleicht eher Unding) ermordet in einem Zeitraum von fast 5 Jahren eiskalt 3 Babies zu drei verschiedenen Zeitpunkten und dann spricht man von einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung....????
Bin denn jetzt wirklich ich verrückt oder diese Gerichte und die Sachverständiger????
DAs ist doch nicht normal, die gehört doch bis an einer Lebensende bei Wasser und (ein kleines bisschen) Brot weggesperrt!
Ja, jetzt werden gleich wieder alle ach so verständnissvollen Soziologen und Psychologen über mich herfallen und mich als unmenschlich oder Fascho bezeichnen, aber überlegt mal, so ein kleines unschuldiges hilfloses Wesen wie ein Baby nach der Geburt einfach eiskalt zu töten.
Bei solchen Urteilen hab ich den Glauben an dieses Land endgültig verloren!!!!
Und ihr Mann gehört auch weggesperrt, er hat von drei Schwangerschaften nichts gemerkt, eine Frau die wohl täglich neben ihm gelegen ist, soll ich jetzt darüber lachen oder weinen.....????
Ich frag mich nur, wenn sie schon keine Kinder wollen, ist das Gesindel zu doof zum verhüten......????
sind die Begründungen der Gerichte, ein Strafmaß abzumildern, obwohl sie logischerweise eine Verschärfung bedeuten sollten - sei es nun der Suff am Steuer oder eben auch eine "tiefgreifende Bewusstseinsstörung", von der niemand weiß, ob die Person nicht ihr gesamtes Leben davon betroffen sein wird.
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